Malen für Anfänger: Warum gerade Acrylic Pouring für Anfänger fantastisch geeignet ist

DIY Kunstwerk auf Leinwand mit Acrylic Pouring


Malen für Anfänger: Warum gerade Acrylic Pouring für Anfänger fantastisch geeignet ist

DIY Kunstwerk auf Leinwand mit Acrylic Pouring
Acrylic Pouring ist eine tolle Möglichkeit um als Anfänger wunderschöne Bilder zu schaffen
Wenn Acrylmalerei (noch) nicht zu den Fähigkeiten gehört, die Du stolz der Öffentlichkeit zeigen willst, dann ist Acrylic Pouring genau dein Ding! Denn damit lassen sich super einfach erstaunliche Bilder auf Leinwand kreieren, die Du sofort aufhängen willst. Garantiert 😉

Auch für mich war die Acrylic Pouring („Acryl Gießen“)Technik ganz neu. Daher nehme ich Dich heute mit bei meinem ersten Versuch und zeige Dir was für tolle Bilder ich bereits erhalten habe. Und das auch ohne vorher zu üben! Acrylic Pouring für Anfänger wird hier Schritt für Schritt erklärt 😉

 

 

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Acrylic Pouring für Anfänger

Acrylic Pouring für Anfänger: Anleitung

Bevor Du beginnst, solltest Du deinen Arbeitsplatz mit Zeitungspapier auslegen und alte Klamotten anziehen. Denn Acrylfarbe geht schwer wieder aus der Kleidung. Und gar nicht mehr von Möbeln ab, wenn sie einmal getrocknet ist!

Bei Bedarf kannst Du auch Handschuhe anziehen. Aber das ist Geschmackssache. Ich mag es mir die Hände schmutzig zu machen 😉

Vorbereitung: Verdünnen der Farbe mit Pouring Medium

Du benötigst für jede Farbe, die Du verwenden willst einen Becher (ich habe zum Teil alte Joghurtbecher verwendet, denn ausspülen und wiederverwenden verbraucht immens viel Wasser!).
 
In diese gibst Du etwa einen Esslöffel Farbe und 3 EL Pouring Medium (die genaue Menge muss Du je nach Hersteller anpassen). Die Farbmischung nun gut verrühren.
Es sollte recht flüssig sein, sodass die Farbe schnell fließt wenn Du den Becher schräg hälst.
Einen TL Wasser dazu ist erlaubt, um es leicht zu verdünnen. Größere Mengen Wasser würde ich vermeiden, da dies zu Farbschlieren auf dem späteren Bild führt. Also zum Verdünnen wirklich das Pouring Medium nehmen und nicht nur Wasser!
 
Das Verdünnen mit Pouring Medium musst Du dann bei allen Farben wiederholen, wobei Du von der weißen Farbe mindestens doppelt, besser dreimal so viel Farbe nimmst.
Der Grund dafür liegt in der Wirkung des späteren Bildes. Die einzelnen Farbverläufe kommen schöner raus wenn zwischen den Farben immer weiß gemischt wird.
 
Schichte nun in einem weiteren Becher nach und nach alle Farben abwechselnd mit weiß wie es Dir beliebt.
Acrylic Pouring Farbzugabe mit Viva Decor Acrylfarbe
Zunächst wird die Acrylfarbe in den Becher gegeben, für meine kleine Leinwand von 20x20 cm habe ich etwa 1EL(bzw 3EL) verwendet
Viva Decor Pouring Medium zugeben
Danach gibst Du die 2 bis 3fache Menge an Pouring Medium hinzu und verrührst gut
Wasserzugabe zum Acryl Pouring Medium Mix
Gib dann etwa 1 TL Wasser hinzu wenn Du das Gefühl hast es könnte flüssiger sein
Schichte in einem neuen Becher alle Farben nach und nach
Schichte nun die einzelnen Farben mit weiß nach und nach in einen neuen Becher

Acrylic Pouring Technik #1 - Gießtechnik

Nun kann es losgehen. Der Becher wird nicht geschüttelt oder gerührt sondern einfach auf die Leinwand gegossen. Je nachdem wie flüssig die Farbe ist, kannst Du allein durch die Becherführung ein wenig den Farbverlauf anpassen. Mit dem weniger flüssigen Medium, welches ich verwendet habe ging das echt prima.

Je nachdem wie Flüssig deine Farbe ist musst du den Karton in dem Du arbeitest jetzt noch etwas anheben um die Farbe auf deinem gesamten Bild zu verteilen. Du kannst natürlich auch den Rand weiß lassen.Aber ich denke es sieht schöner aus, wenn Du dann wenigestens etwas Farbe von außen noch nachträgst (z.B. mit einem Spachtel) (Oder Du bemalst/beklebst die Leinwand vorher und gestaltest nur Teile deiner Leindwand mit dieser Technik)

Gerade bei dem Verteilen der Farbe durch das Schräghalten entstehen nochmal ganz interessante Effekte!!

 

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Acrylic Pouring Technik #2- Stülp-Technik (Flip Cup)

Wenn Du noch mehr dem Zufall überlassen willst, kannst Du nach dem Schichten auch einfach den Becher von unten auf deine Leinwandoberfläche drücken und dann die Leinwand komplett mit Becher umdrehen. Dann den Becher langsam anheben und die Farbe fließen lassen. Dafür würde ich aber empfehlen die Farbe nicht zu flüssig zu machen. Denn sonst landet mehr Farbe neben als auf dem Bild!

Sie Dir mein Video an wenn Du dir nicht so recht vorstellen kannst wie das gemeint ist 😉

 

Natürlich ist es möglich diese beiden Möglichkeiten auch zu kombinieren (bietet sich vorallem auf größeren Leinwänden an!!).

Eine weitere Idee wäre es mehrfach eine Technik mit jeweils anderen Farben in verschiedenen Ecken zu beginnen.

 

Wie Du siehst sind die Möglichkeiten vielfältig und es ist so schön einfach fantastische Bilder zu erhalten.

Hab ganz viel Spaß und hinterlass mir doch einen Kommentar, wie es bei deinem ersten Mal funktioniert hat.

 

acrylic pouring auf Leinwand
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Empfehlenswerte Acrylic Pouring Utensilien

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Vielen Dank!♥

DIY Einfach aber effektiv: Upcycling von alten Pappkartons

Upcycling von altem Karton

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DIY: Einfach aber effektiv: Upcycling von alten Pappkartons

Acrylfarben Upcycling von Kartons und Kisten aus Pappe
Upcycling von alten Pappkartons
Du bist auf der Suche nach einer selbstgestalteten Aufbewahrungskiste? Das Chaos in deinem Schrank, Arbeitsplatz oder Wohnzimmer nimmt mal wieder überhand??
 
Dann bist Du hier genau richtig!
 
Mit Kreidefarbe und Zeitungspapier lassen sich im Handumdrehen alte Pappkartons zu stylischen Hinguckern im Vintage Look umwandeln! 

 

 

Du benötigst dazu nur folgende Sachen:

  • Kreidefarbe(n) deiner Wahl
  • alten Pappkarton/ Kiste
    (z.B. vom letzten Schuhkauf, oder diese Stapelkisten vom Discounter, die haben den Vorteil, das sie sehr stabil sind!
  • (Tapeten)Kleister und Pinsel
  • optional: Zeitungspapier für den vintage look
  • optional: Bunte Papierschnipsel oder Sticker, sowie Filzstifte zum Gestalten
  • optional: Papierkarte für Beschriftung z.B. mit Seifenblasen gestaltet

Vorbereitung des Kartons

Bevor Du mit der Gestaltung loslegen kannst, solltest Du alle eventuell vorhanden Versandaufkleber und Packbandreste so gut es geht entfernen.

Wenn Du eh den Vintagelook kreieren willst sind solche Reste nicht so schlimm, denn dann kannst Du sie einfach mit Zeitungspapier überkleben.

Das habe ich bei meinen Pappkartons auch so gemacht.

Je nachdem wie satt man dann die erste Farbschickt aufträgt (am besten eignet sich dazu weiß oder creme farbene Acrylfarbe) scheint dann der Text vom Zeitungspapier durch.

Tipp: Du willst das der Text auch Teil der Gestaltung wird und hast grad keine Zeitung da?

Es gibt auch die Möglichkeit Text in alten schnörkeligen Schriften auszudrucken. Einfach mal im Internet nach Vintage Schriften stöbern.

Außerdem stabilisiert Zeitungspapier den Karton etwas und bietet auch die Möglichkeit eine strukturierte Oberfläche zu erhalten, indem man das Papier nicht ganz glatt streicht.

Wenn man allerdings eine glatte Oberfläche möchte, ist es ratsam beide Untergründe mit Kleister zu bestreichen – also den Karton und den Zeitungsschnipsel. Dann lässt er sich schön glatt ziehen und Luftblasen und Falten kann man dann einfach mit einem trockenem Lappen rausstreichen.

Ein weiterer Tipp von mir dazu:

Lass Dir Zeit mit dem Trocknen!

Mach am besten immer eine Seite des Kartons von innen und außen. Dann verzieht sich der Karton beim Trocknen nicht so stark. Zudem solltest Du  ihn mit Büchern oder ähnlichem über Nacht beschweren. So kann er komplett durchtrocknen, bevor Du die nächste Seite bearbeitest.

Denk daran ein altes Tuch zwischen Buch und Karton zu legen um aneinanderkleben zu vermeiden.

alter Pappkarton
Such Dir einen alten Pappkarton, der für deine Zwecke optimal ist

Kleister und Zeitungspapier kreieren den Vintage Untergrund

Für meine Kartons habe ich nur Texte aus der Zeitung rausgerissen und die Bilder weggelassen, da ich diese zum Teil durchscheinen lassen wollte.

Wichtig ist, dass Du die Zeitungsschnipsel immer mit um die Ecken und Kanten klebst um mehr Stabiliät in den Karton zu bekommen. Und damit die Ecken hinterher nicht so „ausfransen“.

 

Zeitungspapierschnipsel
Reiße die Zeitungsschnipsel am besten aus dem Anzeige Teil der Zeitung wenn Du nur den Text willst
Karton-um-die-Ecken-Zeitungspapier-kleben
Klebe die Zeitungsschnipsel immer um die Kanten um ein späteres abblättern und ausfransen zu vermeiden
vintage look kreieren mit Zeitungspapier
Lass den beklebten Karton am besten über Nacht richtig durchtrocknen bevor Du die Farbe aufträgst

Mit Kreidefarben erhälst du den typischen Vintage Look

Nach der Trocknung  beginnt der Anstrich mit der ersten Schicht Farbe. Nimm dazu einen recht breiten Pinsel mit eher weniger Farbe, sodass Du später die Zeitungstexte noch leicht erkennen kannst.

Als Finish kannst Du noch eine zweite- meist dunklere Farbe als die erste- verwenden um hier und da Farbe mit einem trockenem Lappen aufzutragen und zu verwischen. Das ergibt dann den optimalen Vintage Effekt.

Am besten eignet sich dafür grau und weiß aber auch andere Farbkombinationen sind möglich.

Lass deiner Kreativität freien Lauft 😉

Karton nach der Gestaltung mit Acrylfarbe
So sieht der Karton nach dem ersten Farbauftrag aus

Damit Du dann auch direkt erkennen kannst was in deinem schicken, selbstgestaltetem Karton steckt ist ein handgemachter Aufkleber sinnvoll.

Den habe ich noch mit Stickern und Filzstiften gestaltet und dann mit einem Vielzweckkleber auf den Karton geklebt.

Fertig!

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Upcycling deines Pappkartons.

Schreib mir doch einen Kommentar, gerne auch mit deinen Ideen und Anregungen!

Upcycling von altem Karton
Fertig ist dein handgestalteter Stauraum
evencrafted.de

Das 1×1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder

Das 1x1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder
Spritztechnik Kunst: Mit einfachen Schritten lassen sich tolle Effekte erzielen, die sich sehen lassen können
Das hat jeder schonmal gemacht, denke ich. Im Kindergarten oder der Grundschule. Alte Zahnbürste raus, etwas Wassermalfarbe und ein großes weißes Blatt Papier. Ein riesen Spaß für kleine Kinder!!
Aber ich zeige Dir heute in meiner Anleitung für diese Spritztechnik, dass es eine Kunst ist, die auch Erwachsenen Spaß macht und die sich vielseitig erweitern und übertragen lässt.

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Du brauchst dafür nur folgendes:
  • Wassermalfarbe
  • Zahnbürste oder Borstenpinsel
  • handmade Motivschablone aus Papier
  • Klebestift
  • Schere
  • Papier oder Karton auf den Du dein Werk aufbringen willst

Anleitung Teil 1 : Papierschablone aufbringen

Du solltest Dir zunächst überlegen, welche Teile des Motivs später bei Dir weiß bleiben sollen und welche dann mit der Spritztechnik zu sehen sind.

Ich habe mich bei meinen Bilder dafür entschieden, die schmaleren Bereiche weiß zu lassen um mehr Fläche für die Farbe zu haben. Aber je nachdem welche Bereiche Du aus meiner Schablone ausschneidest, kannst Du das Endergebnis ändern.

Da sich Deine Schablone durch die feuchte Farbe an den Seiten hochziehen wird, solltest Du sie etwas auf deinem Papier befestigen. Ich habe dazu einen einfachen Klebestift verwendet, den ich nur sehr sparsam an den Rändern und Ecken aufgetragen habe.

Einen Flüssigkleber kann ich nicht empfehlen, da Du dann die Schablone nach der Fertigstellung nicht mehr vom Untergrund bekommst.

Eine weitere Möglichkeit ist kleine Röllchen mit Kreppband unter der Schablone zu befestigen.

Die bekommt man am leichtesten wieder ohne Rückstände ab, aber es besteht die Möglichkeit, dass trotzdem etwas Farbe unter die Schablone gelangt.

 

Anleitung Teil 2:
Beginne mit der Spritztechnik

Zusätzlich zu der Schablone kannst Du auch noch weitere Abdeckungen zu Hilfe nehmen, die Du dann zum Beispiel nur bei einer Farbe liegen lässt. Im Bild rechts habe ich dazu Zeitungsschnipsel verwendet.

Dann kannst Du loslegen mit der Spritztechnik. Dazu wird die Wassermalfarbe im Farbkasten solange gerührt bis Bläschen entstehen, damit die Farbe genug Farbdichte besitzt. Dann kratzt Du mit dem Zeigefinger am Pinsel entlang während Du dich über dein Bild bewegst.

Je nachdem wie nah Du dich mit dem Pinsel deinem Bild näherst, desto dichtere Farbwolken hinterlässt du.

Probier es einfach aus!

 

Anleitung Teil 3:
Entfernen der Schablone

Bevor Du die Schablone entfernst, solltest Du die Farbe so etwa 10 min trocknen lassen.

Um zu vermeiden, dass sich das Papier zu stark wellt legst Du es am besten unter einen Stapel Bücher und lässt es über Nacht komplett durchtrocknen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und hoffe ich konnte Dich dazu verleiten Deinen alten Wasserfarbkasten mal wieder zu benutzen.

Man kann diese DIY Technik nicht nur für Papier oder Kartons verwenden, sondern auch auf auf Leindwände aufbringen. Dann würde ich allerdings Acrylfarbe empfehlen und eine wesentlich größere Unterlage.

Denn wie Du vielleicht gemerkt hast. Die Farbe spritzt ganz schön weit!

 

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Spritztechnik Schritt 1
Damit die Stellen unter der Schablone weiß bleiben trägst Du etwas Kleber an einigen Stellen auf
Spritztechnik Schritt 2
Gut festdrücken, sodass später keine Farbe mehr unter die Schablone gelangen kann
Spritztechnik Schritt 3
Nun kann es losgehen: Mit dem Finger über den Borstenpinsel kratzen um die Farbe in Wolken auf das Papier zu bringen
Spritztechnik Kunst DIY Wandbild

Seifenblasen auf Papier bringen- Wie das geht zeige ich Dir hier!

Seifenblasen auf Papier sehen nett arrangiert auf in einer Vintage Holzkiste

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Seifenblasen auf Papier bringen-
Wie das geht zeige ich Dir hier!

Seifenblasen auf Papier sehen nett arrangiert auf in einer Vintage Holzkiste
Nicht ganz so einfach, aber es lohnt sich: DIY Seifenblasen auf Papier

Wenn Du neue Inspirationen zum Thema Papiergestaltung brauchst- habe ich etwas für Dich! Seifenblasen auf Papier bringen. Mit ein paar Tricks ist das einfach und mit wenig Aufwand selbstgemacht.

Wie bin ich eigentlich darauf gekommen?

Vor einiger Zeit bin ich im Netz hier drüber gestolpert und fand die Idee gleich klasse!

Nach dem ersten Ausprobieren musste ich allerdings feststellen, dass ich es nicht ganz so einfach fand diese Seifenblasen auf dem Papier festzuhalten. Oder es passierte mir auch gerne das mir eine Ecke des Papiers in die Farbsuppe gefallen ist. Dann sieht man natürlich auch keine schönen Bläschen mehr.

Aber mit ein paar kleinen Zusätzen und etwas Fingerspitzen Gefühl habe ich es dann erfolgreich geschafft. Und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Fangen wir also gleich an!!

 

 

Du brauchst  folgendes:

  • 1 EL Acrylfarbe deiner Wahl (idealerweise)
  • es geht aber auch: Wassermalfarbe
  • Borstenpinsel
  • ca 250 ml Wasser für Auflaufform der Größe: 30 x 25 cm
  • ggf. Rührgefäß für mind 500 ml und Handrührgerät
  • 4 TL (Puder)Zucker: Führt zu stabileren Seifenblasen
  • 1 TL Zahnpasta (oder falls zur Hand Glycerin pur): Führt zu stabileren Seifenblasen
  • geeignetes Papier z.B: für Aquarellmalerei 300g/Quadratmeter
  • Strohhalm
  • Spülmittel

Lecker Farbsuppe herstellen 😉

Ich habe hier für die nette Farbsuppe eine Auflaufform und weitere Küchengeräte  verwendet. Das kannst Du guten Gewissens machen, da nach dem Spülen keine Rückstände zurückbleiben. Und Wassermal- oder Acrylfarbe sowieso nicht giftig sind.

Wichtig ist, dass dein Papier kleiner ist als die Schüssel in der du die Seifenblasen herstellen willst.

Dann gehst Du wie folgt vor:

  • Wasser mit Puderzucker, Zahnpasta und Acrylfarbe(Wassermalfarbe kann später hinzu) in ein hohes Rührgefäß geben und mit einem elektrischem Handrührer gut vermischen bis Zucker und Zahnpasta sich gelöst haben
Ein altes Marmeladenglas dient als Rührgefäß für meine Seifenblasen Lösung
  • Spülmittel zugeben und alles in Auflaufform geben. Wenn du Wassermalfarbe verwenden willst: 10-15x kräftig im Farbkasten mit Borstenpinsel rühren und immer wieder in der Zucker-Zahnpasta Lösung ausspülen, bis eine gwünschte Farbdichte erreicht ist

Jetzt kommt der Spaßige Teil!

  • den Strohhalm zum Verteilen des Spülmittels verwenden: Es darf gebubbelt werden! Tipp: Merk dir die Seite die Farbkontakt hatte- sonst wirds eklig 😉
  • Gefäß an einer Seite vorsichtig anheben und z.B. auf Brettchen oder Taschentücherpackung stellen. Es sollten an einer Seite nur Seifenblasen sein keine Farblöung mehr
  • Hier nun das Paper langsam und so grade wie möglich drauf absenken bis man hört das die Seifenblasen geplatzt sind
  • Man kann auch mutiger sein und das Papier einfach mal da fallen lassen, auch das ergibt manchmal tolle Effekte
Seifenblasen auf Papier mit Wassermalfarbe
So sah meine Farbbrühe aus mit Wassermalfarbe
Seifenblasen auf PApier mit Acrylfarbe
Und so sahen die Seifenblasen mit Acrylfarbe aus
Ich hoffe Dir hat meine Anleitung gefallen und Du hälst bald ein hübsches DIY Seifenblasen Papier in den Händen.

Wenn Du noch Fragen und Anregungen hast freue ich mich über einen Kommentar von Dir.
Für den Fall, dass Du noch keine richtige Idee hast wofür Du das fertigstellte Papier verwenden kannst.
Beim Upcycling von alten Kartons sieht es schick als Schildchen aus.
 
 
 
Seifenblasen auf Papier Endergbnis des DIY Projektes
Die blauen Seifenblasen sind mit Wassermalfarbe hergestellt worden, die grünen mit Acrylfarbe
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Wie Du mit wenig Zeit und Aufwand alte Gläser in hübsche Windlichter verwandelst: Ein Upcycling Guide für Anfänger

Wie Du mit wenig Zeit und Aufwand alte Gläser in hübsche Windlichter verwandelst:
Ein Upcycling Guide für Anfänger

Einfach hergestellte Windlichter aus alten Gläsern

Wenn das Wetter wieder wärmer wird und man gerne Zeit draußen auf dem Balkon, Terasse oder im Garten verbringt, ist es Abends gemütlicher, wenn man sich ein paar Kerzen anzündet.

Für diesen Zweck zeige ich Dir einen einfachen Weg um aus alten Gäsern, ein paar hübsche Windlichter für Draussen zaubern kannst (die Du sonst nur in den Glascontainer werfen würdest).

Dazu brauchst du folgendes:

  • Kreidefarbe deiner Wahl
  • alte Senf/Marmeladen/Auftstrichgläser (am besten ohne Gewinde)
  • (Tapeten)Kleister und Pinsel
  • ausgedrucktes Motiv, welches auf das Glas soll
  • Schere
  • und natürlich Teelichter 😉

Vorbereitung der Gläser

Bevor Du beginnen kannst solltest Du dein Glas nochmal mit etwas Spülmittel mit der Hand abwaschen und gut abtrocknen. Denn auch wenn Du es in der Spülmaschine hattest können manche Klarspüler dafür Sorgen, dass deine Acrylfarbe später nicht richtig hält.

Dann kannst Du das ausgedruckte und ausgeschnittene Motiv auf der Rückseite sorgfältig, aber nicht zu dick mit Kleister bestreichen und auf dein Glas aufbringen.

Der Kleister sollte nicht unter dem Motiv hervorquillen, da auch diese Rückstände dazu führen, dass die Farbe dort nicht hält.

Falls doch mal was daneben geht, kannst Du die Reste einfach mit einem leicht feuchten Lappen abwischen.

 

Om Zeichen auf altem Glas Upcycling guide
Mit Kleister kannst Du das Motiv ganz einfach aufkleben

Das Motiv sollte nun gut trocken(30-60 min), bevor du die erste Farbschicht aufträgst.

Keine Sorge, Du bekommst das Motiv später auch im trockenen Zustand wieder prima vom Glas.

 

Auftragung der Kreidefarbe

Ich habe dann drei Farbschichten in jeweils weiß oder grau außen aufgetragen. Das kommt immer darauf an wie deckend die Farben sind und ob man etwas pingelig ist  und es einen stört wenn es etwas durchscheint.

Bedenke das von innen später ein Licht leuchtet. Man sieht also unregelmäßigen Farbauftrag. Aber manchmal ist das ja auch gewollt.

Auf dem Etikett meiner Farbe gibt es den Hinweis , dass sie  mindestens 4 Tage durchtrocknen muss. Aber nach einem Tag war sie bereits so trocknen, dass man das Glas ohne bedenken anfassen konnte ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen. Also vorsichtig austesten.

Wenn Du sicher bist, das Du von außen keine Farbe mehr auftragen möchtest kannst Du das Motiv vorsichtig „abknibbeln“.

Wenn dann noch Rückstände vom Papier auf dem Glas zurückbleiben, können die ganz einfach mit Wasser weggespült werden.

 

Highlights setzen

Als Highlight habe ich dann die hintere innere Hälfte des Glases mit goldener Acrylfarbe versehen. Die Metallpigmente dieser Farbe geben bei Kerzenschein einen besonders schönen Glanz. Das habe ich einfach freihand mit einem Pinsel augetragen, da abkleben mit Kreppband leider dazu führte das auch die Farbe wieder mit abgegangen ist.

Wichtig ist, dass es sich wirklich um Acrylfarbe(Kreidefarbe besteht aus Acryl) handelt und nicht um Lack. Der enthält brennbare Bestandteile, daher würde ich den nicht von innen auftragen, wo er sich eventuell entzünden könnte!

Nachdem Du dann noch einen weiteren Tag gewartet hast ist dein Windlicht fertig!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Bei Fragen oder Anregungen freue ich mich über einen Kommentar von Dir!

Windlichter fuer die Weihnachtszeit auch fuer den Innenbereich geeignet
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Upcycling von verschiedenen Glaeser
Es gibt unendlich viele tolle Möglichkeiten, die sich Dir mit Upcycling von Gläsern bietet