Yoga Tasche besticken: Stick Anleitung für Anfänger

Yoga Tasche besticken für Anfänger

Yoga Tasche besticken- Stickanleitung für Anfänger

Yoga Tasche besticken für Anfänger
Meine Yoga Tasche mit einfachem Stickmotiv verschönert

Sticken eignet sich besonders gut zum Abschalten!

Du kannst Dir unendlich Zeit nehmen und musst zB. nicht warten, bis Farben getrocknet sind. Außerdem kannst Du dein Stick Kram auch überall hin mitnehmen, sodass Du auch draußen im Park entspannt etwas sticken kannst.

Wenn Du noch Anfänger bist in Sachen Sticken ist das auch gar kein Problem. Denn mit dieser Stick Anleitung für Anfänger wirst Du Schritt für Schritt an die Hand genommen.

Sticken ist Malen mit dem Faden. Sticken ist kreativ & macht Spaß!
 

Also lass dich inspirieren und leg einfach los!

 

Dieser Artikel enthält unbeauftragte Werbung, da es zur Nennung von Marken kommt.

Für meine bestickte Yoga Tasche brauchst Du folgendes:

Sticktwist(=Stickgarn) Für die Om-Blüte habe ich folgende Farben der Marke Anchor verwendet:

Om Motiv zum Aufsticken

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Hinweise zum Thema Sticktwist:

Hier findest Du Umrechnungstabellen um die Farben von anderen Stickgarn – Herstellern zu verwenden

 

 

 

Hinweise zum Thema Stoffe:

Prinzipiell eignet sich dazu jeder Stoff. Man muss nur je nachdem wie dünn der Stoff ist eventuell sogenannten Stickvlies aufbügeln um diesen zu stabilisieren. Es gibt Stickvliese die sich ganz einfach bei 30°C Handwäsche im Wasser auflösen. Sehr praktisch!

Auch hilfreich sind auflösbare Stickfliese zum Aufkleben, mit denen man ein Motiv auf dunklere und dickere Stoffe übertragen kann.

Diese kommen zum Einsatz, wenn es zum Beispiel nicht möglich ist, dass Motiv durch abpauschen zu übertragen.

 

Hinweise zum Thema Nadel:

Wenn es sich nicht um Kreuzstichstoffe wie zB. Aida oder Mönchstoffe handelt, braucht man eine spitze Nadel mit der man den Stoff durchstechen kann.

Bei den erwähnten Kreuzstichstoffen kann man stumpfe Nadeln verwenden, da bereits extra Löcher im Stoff vorhanden sind durch die die Nadel geführt wird. Das ist zwar praktisch, aber wie gesagt eher im Bereich Kreuzstich -Stickerei angebracht. Denn hier arbeitest Du meist Reihe für Reihe auf einer Ebene und stickst nicht mehrere Ebenen ‚frei-hand‘.

 Zumal Du ja sehr wahrscheinlich kein T-Shirt oder ähnliches aus Stickstoff trägst 😉

 

Zum übertragen des Motivs auf deinen Stoff hast Du mehrere Möglichkeiten:

  1.  Pauschpapier
  2.  wasserlöslicher Stickvlies
  3. Fensterscheibe oder Lightpad
Was brauchst Du als Anfänger zum Sticken
Zum Sticken brauchst Du nicht viel um direkt loszulegen

1. Übertragung mit Pauschpapier

Als Pauschpapier eignet sich hervorragend das transparente weiße Butterbrotspapier.

Du legst dafür einfach das Pauschpapier auf dein ausgedrucktes Motiv und ziehst die Linien mit einem schwarzen Fineliner nach.

Dann befestigt Du das Pauschpapier mit Stecknadeln auf deinem Stoff.

Fertig!

 

 

Vorteile:

  • günstig
  • schnell
  • unkompliziert
  • für kleinere Motive besonders geeignet
  • für alle Stoff Farben geeignet

Nachteile:

  • Papier reißt schnell ein
  • muss nach dem Sticken entfernt werden(etwas friemelig)
  • Nadeln pieksen einen wenn man nicht aufpasst

2. Übertragung mit wasserlöslichem Stickvlies

Hierbei kannst Du das Motiv wieder von deiner ausgedruckten Version auf das Stickvlies mit einem Fineliner übetragen.

Danach klebst Du es einfach auf deinen Stoff und kannst loslegen.

Nach dem Sticken wird der Stoff gewaschen (Handwäsche reicht aus). Dabei löst sich das Stickvlies ohne Rückstände zu hinterlassen einfach auf.

Vorteile:

  • kein verrutschen, da es direkt auf dem Stoff klebt
  • kein lästiges Entfernen nach dem Sticken
  • unkompliziert

Nachteile:

  • Je nach Hersteller nicht ganz günstig, vorallem wenn man größere Mengen braucht
  • schwitzige/feuchte Hände reichen schon aus um den Vlies anzulösen
  • nicht ganz so durchsichtig wie das Butterbrotspapier (Vorlage unbedingt in schwarz ausdrucken)

3. Übertragung mittels Tageslicht oder Lightpad

Dafür brauchst Du kein extra Papier, sondern klebst dein ausgedrucktes Motiv auf Fensterscheibe (bei Tageslicht, versteht sich 😉 ) oder legst es auf ein Lightpad und legst dann deinen Stoff darüber. Dann kannst du wieder mit dem geeigneten Fineliner die Linien nachzeichnen.

Vorteile:

  • Fensterscheibe hat jeder
  •  verbraucht am wenigsten Material

Nachteile:

  • Fensterscheibe: verrutschen kann leicht passieren
  •  eignet sich nur für dünnen und hellen Stoff
Für meine Yogatasche habe ich die Methode mit dem wasserlöslichen Stickvlies angewendet, da es sich um recht dicken und zudem schwarzen Stoff gehandelt hat.
 
 Nachdem Du das Motiv übertragen hast, spannst Du den Stoff am besten noch in einen Stickrahmen, der etwas größer ist als das Motiv selbst. Ansonsten musst Du den Rahmen einfach auf dem Stoff verschieben. Geht auch, ist aber natürlich etwas umständlicher.
 
Du beginnst, indem Du Dir einen etwa 80 cm (länger verheddert sich schnell-> Faden wird doppelt gelegt eingefädelt) langes Stück Sticktwist abschneidest und mit 2 Fäden davon weiterarbeitest.
Stickgarn besteht meist aus 6 Fäden, die zwar auch als ganzes verwendet werden können. Aber dies geschieht nur sehr selten. Am häufigsten nimmt man nur 2 oder 3 Fäden.
Dazu einfach 1 Faden mit Daumen und Zeigefinder an einem Ende festhalten und ziehen. Die restlichen Fäden locker lassen, sodass sie sich ausdrehen können.
 
Der Vorteil bei 2-Fädiger Arbeit ist, dass das Vernähen recht einfach ist.
Natürlich kannst Du dieses System des „Faden-doppelt- nehmen“ auch auf 4-fädige oder 6-fädige Arbeiten übertragen, um dir den Anfang zu erleichtern.
 

 

Stickmotiv auf Yogatasche gestickt

Stick Anleitung Teil 2:
Vernähen des Arbeitsfadens

Zum Vernähen fädelst Du nun die beiden losen Enden in die Nadel, sodass auf der anderen Seite ein Loop entsteht.
 
Der erste Stich sollte von der Unterseite des Stoffes beginnen(fange am besten mit der Motivmitte an) und dann auf der gezeichneten Linie ein kleines Stück weiter wieder von oben nach unten eingestochen werden.
 
Dann den Faden soweit ziehen bis nur noch ein kleines Stück des Loops unten rausschaut und dadurch dann die Nadel führen. Somit ist der Anfang bereits vernäht.
 

Einfacher Umrandungsstich: Der Rückstich (engl. back-stitch)

Alle Umrandungen habe ich zunächst mit dem Rückstich gestickt.
Dazu gehst Du wie folgt vor:
 
Den ersten Stich hast Du ja bereits für das Vernähen gemacht.
Den nächsten beginnst Du wieder von unten durch den Stoff.
Du kommst dabei etwa 3-4 mm (kleine Stiche ergeben ein schöneres Stichbild, aber Du kannst die Größe jederzeit anpassen)
vom letzen Stichende wieder hoch (=B). Es entsteht also zunächst eine Lücke auf der Vorderseite des Stoffes.
Dann stichst Du von oben nach unten in das vorherige Stichende ein (=A). Die Lücke wurde geschlossen und Du beginnst mit dem nächsten Stich wieder etwas versetzt von unten nach oben.
Stick guide rueckstich
B liegt etwas versetzt auf deinem Stoff zu A. Die Lücke wird dann mit dem Rückstich geschlossen

Einfacher Füllstich: Platt-Stich (engl. satin stitch)

Den habe ich für das Innere der Blüten verwendet.

Du ‚malst‘ quasi mit dem Faden größere Bereiche auf dem Stoff aus. Daher spricht man auch von Nadelmalerei.

Du beginnst wie immer mit einem kleinen Stich zum Vernähen.

Der muss auch nicht die Länge haben, die du gerne „malen“ möchtest. Denn Du kannst diesen Anfangsstich einfach unter mehreren Stickstichen verstecken.

Hierbei arbeitest Du auch wieder von unten nach oben durch den Stoff. Wobei Du allerdings die Länge des Stiches auf deiner Vorderseite so lang machst, dass es zu deinem Motiv passt.

Wichtig ist dabei, dass Du den Faden gut fest ziehst wenn Du mit der Nadel wieder durch den Stoff nach unten gehst. Denn sonst sitzt der Faden nicht stramm genug und kann sich beim Waschen etc. verziehen.

Du stichst also von A nach B und dann von B direkt nach C (von unten durch den Stoff). Wobei C sich sehr nah an B befindet, damit keine Lücke im Stickbild entsteht.

Die Strecken zwischen A und B sowie C und D sollten parallel zueinander sein.

Bis auf das Du sehr parallel und lückenlos arbeiten solltest, um den Flächeneffekt zu erziehlen, bist Du sehr frei bei diesem Stickstich.

Stick Guide fuer Plattstich: Nadelmalerei
Du kommst von unten durch den Stoff bei A und stichst nach B. Von da geht es wieder von unten durch den Stoff nach C, um dann einen parallelen Stich zur Stecke AB zu machen

Optionale Highlights: Knötchen-Stich (engl. french knot)

In den meisten Stickbüchern oder Blogs ist dieser Stich als nicht für Anfänger geeignet kategorisiert. Aber ich finde so schwierig ist der wirklich nicht.

Im Grunde ist es auch wieder ein normaler Stich von A nach B (von unten nach oben durch den Stoff). Wobei aber bevor du in B einstichst noch folgendes gemacht wird:

Du wickelst den Faden 2-3 mal (je nach gewünschter Dicke auch noch mehr) um deine Nadel und hälst dann beim Einstchen den Faden fest und ziehst etwas an ihm. Wie stark du ziehst beeeinflusst dann wie fest dein Knötchen hinterher wird. Mit diesem Stich fixierst du die Umschläge auf der Nadel auf deinem Stoff -und das ergibt dann das Knötchen.

Es ist etwas Übung nötig aber das war es auch schon!

 

Ich hoffe meine Erklärungen waren ausreichend verständlich. Wenn nicht hinterlasse einfach einen Kommentar.

Ich bin Dir für Feedback immer dankbar!

Viel Spaß bei Deinem Stickprojekt!

Knoetchen Sticken Schritt 1
Bevor Du erneut in den Stoff einstichst wickelst Du den Faden 2-3 x um deine Nadel
Knoetchen Sticken zweiter Schritt
Halte den Faden etwas fest, damit sich die Umschläge beim Einstechen nicht lösen
Knoetchen Sticken Schritt 3
Und fertig ist dein Knötchen! War doch gar nicht so schwierig, oder?
evencrafted.de

Das 1×1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder

Das 1x1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder
Spritztechnik Kunst: Mit einfachen Schritten lassen sich tolle Effekte erzielen, die sich sehen lassen können
Das hat jeder schonmal gemacht, denke ich. Im Kindergarten oder der Grundschule. Alte Zahnbürste raus, etwas Wassermalfarbe und ein großes weißes Blatt Papier. Ein riesen Spaß für kleine Kinder!!
Aber ich zeige Dir heute in meiner Anleitung für diese Spritztechnik, dass es eine Kunst ist, die auch Erwachsenen Spaß macht und die sich vielseitig erweitern und übertragen lässt.

Dieser Artikel enthält unbeauftragte Werbung, da Bilder Markenartikel enthalten.

 

Du brauchst dafür nur folgendes:
  • Wassermalfarbe
  • Zahnbürste oder Borstenpinsel
  • handmade Motivschablone aus Papier
  • Klebestift
  • Schere
  • Papier oder Karton auf den Du dein Werk aufbringen willst

Anleitung Teil 1 : Papierschablone aufbringen

Du solltest Dir zunächst überlegen, welche Teile des Motivs später bei Dir weiß bleiben sollen und welche dann mit der Spritztechnik zu sehen sind.

Ich habe mich bei meinen Bilder dafür entschieden, die schmaleren Bereiche weiß zu lassen um mehr Fläche für die Farbe zu haben. Aber je nachdem welche Bereiche Du aus meiner Schablone ausschneidest, kannst Du das Endergebnis ändern.

Da sich Deine Schablone durch die feuchte Farbe an den Seiten hochziehen wird, solltest Du sie etwas auf deinem Papier befestigen. Ich habe dazu einen einfachen Klebestift verwendet, den ich nur sehr sparsam an den Rändern und Ecken aufgetragen habe.

Einen Flüssigkleber kann ich nicht empfehlen, da Du dann die Schablone nach der Fertigstellung nicht mehr vom Untergrund bekommst.

Eine weitere Möglichkeit ist kleine Röllchen mit Kreppband unter der Schablone zu befestigen.

Die bekommt man am leichtesten wieder ohne Rückstände ab, aber es besteht die Möglichkeit, dass trotzdem etwas Farbe unter die Schablone gelangt.

 

Anleitung Teil 2:
Beginne mit der Spritztechnik

Zusätzlich zu der Schablone kannst Du auch noch weitere Abdeckungen zu Hilfe nehmen, die Du dann zum Beispiel nur bei einer Farbe liegen lässt. Im Bild rechts habe ich dazu Zeitungsschnipsel verwendet.

Dann kannst Du loslegen mit der Spritztechnik. Dazu wird die Wassermalfarbe im Farbkasten solange gerührt bis Bläschen entstehen, damit die Farbe genug Farbdichte besitzt. Dann kratzt Du mit dem Zeigefinger am Pinsel entlang während Du dich über dein Bild bewegst.

Je nachdem wie nah Du dich mit dem Pinsel deinem Bild näherst, desto dichtere Farbwolken hinterlässt du.

Probier es einfach aus!

 

Anleitung Teil 3:
Entfernen der Schablone

Bevor Du die Schablone entfernst, solltest Du die Farbe so etwa 10 min trocknen lassen.

Um zu vermeiden, dass sich das Papier zu stark wellt legst Du es am besten unter einen Stapel Bücher und lässt es über Nacht komplett durchtrocknen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und hoffe ich konnte Dich dazu verleiten Deinen alten Wasserfarbkasten mal wieder zu benutzen.

Man kann diese DIY Technik nicht nur für Papier oder Kartons verwenden, sondern auch auf auf Leindwände aufbringen. Dann würde ich allerdings Acrylfarbe empfehlen und eine wesentlich größere Unterlage.

Denn wie Du vielleicht gemerkt hast. Die Farbe spritzt ganz schön weit!

 

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Spritztechnik Schritt 1
Damit die Stellen unter der Schablone weiß bleiben trägst Du etwas Kleber an einigen Stellen auf
Spritztechnik Schritt 2
Gut festdrücken, sodass später keine Farbe mehr unter die Schablone gelangen kann
Spritztechnik Schritt 3
Nun kann es losgehen: Mit dem Finger über den Borstenpinsel kratzen um die Farbe in Wolken auf das Papier zu bringen
Spritztechnik Kunst DIY Wandbild