Furoshiki Kissen- Kissenhülle ganz ohne Nähen erstellen| 5Blogs1000Ideen

Gemuetliches Platzchen auf einer Bank mit Kissen und Cappuccino


Furoshiki Kissen - Kissen ganz ohne Nähen erstellen| 5Blogs1000Ideen

Gemuetliches Platzchen auf einer Bank mit Kissen und Cappuccino
Mein altes Sofakissen hat einen neuen Bezug erhalten: Furoshiki Kissen

Wenn Du genau wie ich absolut kein Meister der Nähmaschine bist, wird Dir dieses Tutorial für einen neuen Kissenbezug besonders gefallen. Denn nähen musst Du hier überhaupt nicht! Genial oder?

Und zwar machen wir uns einfach eine alte japanische Tradition zu Nutze um unser Kissen hübsch einzupacken:  Furoshiki (auf japanisch kommt das Wort noch viel besser rüber: 風呂敷). Ein Furushiki bezeichnet eigentlich nur das quadratische, beidseitig bedruckte Tuch, welches man üblicherweise zum Verpacken von Geschenken, Flaschen oder zum einfachen Erstellen von Tragetaschen verwendet.

Aber ich habe einfach einen hübschen Stoff genommen, der mir gefallen hat. Der ist zwar nicht beidseitig bedruckt, da er eigentlich für ein anderes Projekt bestimmt war, aber mit dieser Falttechnik siehst Du das gar nicht.

Zudem ist Furoshiki nicht in Stein gemeißelt und kann ja jederzeit, ohne aufwendiges Nähte auftrennen, wieder verändert werden.

Somit passt mein Beitrag heute prima zum diesmonatlichen Challenge Thema No Sew-Kissenhüllen ohne Nähen – #5Blogs1000Ideen von filizity, Titatoni, Dekotopia, Gingered Things und Bonny und Kleid.

 

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Du benötigst dazu nur 2 Sachen:

  • ein Innenkissen (ich habe ein kleines von 36 x 36 cm verwendet)
  • passenden quadratischen Stoff ( für ein Kissen meiner Größe mind. 90 x 90 cm)
Du brauchst nur quadratischen Stoff und eine Kissenhülle für deine Furoshiki Kissenhuelle

Anleitung für ein Furoshiki Kissenbezug

Für diese Art des Furoshiki Faltens brauchst Du keinen Stoff, der beidseitig bedruckt ist. Denn du wirst eh nur eine Seite zu sehen bekommen. Wichtig ist nur, dass dein Stück quadratisch ist, damit der Bezug gleichmäßig aussieht.
Du kannst Dir deinen Stoff natürlich jederzeit Quadratisch machen, indem Du einfach eine Ecke in die gegenüberliegende legst und somit ein Dreieck faltest. Dann nur noch die Kante abschneiden, die übersteht. Somit musst Du dafür nichtmal dein Massband aus der Ecke kramen. Toll oder? 🙂
 
Oder Du lässt sie dran (so wie ich) und kannst dein Kissen, wenn Du den Bezug satt gesehen hast, einfach für eine andere Idee verwenden.
 

Mach aus einem Rechteck fix ein Quadrat ohne zu messen

1. Furoshiki Kissen Falten

  • Breite deinen Stoff vor Dir aus mit der Unterseite nach oben.

Hinweis: Auf dem Foto liegt ein Teil der bedruckten Seite oben, da er doppelt gelegt wurde, um ein Quadrat von 90 x 90 cm zu erhalten.

  • Lege dein Kissen in die Mitte des Stoffes
  • Beachte, dass es dabei nicht „gerade“ liegt, sondern dass Du es eine viertel Drehung nach rechts oder links ausrichtest (siehe Foto)
Lege den Stoff mit der Unterseite nach oben vor dir hin
Schritt 1: Richtige Positionierung des Kissens. Achte auf die Lage der Seiten zu den Stoffecken

 

  • Fange mit einer Ecke deines Stoffes an und lege diese über die Mitte des Kissens
  • Lasse darauf die gegenüberliegende Ecke folgen
  • Gefaltenen Stoff immer schön glatt streichen
Fange mit einer Ecke an und lege sie über die Mitte des Kissens
Schritt 2: Fange mit einer Ecke an und lege Sie über die Mittes des Kissen. Streiche mit den Händen den Stoff glatt
Nehme dann die gegenüberligende Ecke und verfahre genauso
Schritt 3: Nehme nun die zweite Ecke gegenüber der, mit der Du angefangen hast und wiederhole Schritt 2
  • Bei der 2. Ecke wird der Zipfel so umgeknickt, dass eine grade Kante entsteht – das sieht später besser aus
Knicke die 2. Ecke um dodass eine grade Kante ensteht
Schritt 4: Knicke nun die 2. Ecke um, sodass eine grade Kante entsteht

2. Überhand Knoten zum Befestigen

  • Falten nun die übrigen 2 Ecken zur Mitte hin und greife Dir die Zipfel, um einen einfachen Überhand Knoten zu binden
Lasse nun die restlichen beiden Ecken folgen
Schritt 5: Falten nun die letzten beiden Ecken zur Mitte hin und greife sie Dir dort
Binde einen einfachen Überhand Knoten
Schritt 6: Binde einen einfachen Überhandknoten
  • Wenn Du magst kannst Du zur Erhöhung der Stabilität oder um den Knoten zu kaschieren noch ein Dekoband um den Knoten binden
  • Befestige das mit Klettband, welches Du auf beiden Seiten des Dekobandes anbringen kannst (gibt es auch selbstklebend)
Wenn du magst kannst du zum kaschieren des Knotens ein passendes Dekoband binden
Schritt 6: Binde einen einfachen Überhandknoten

TADAAA!

Schon fertig. Das war wirklich ein easypeasy DIY Kissenbezug, oder?

 

 

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5Blogs1000Ideen No Sew-Kissen ohne Naehen

Fimo Anleitung für Halloween- DIY Geister aus Fimo Effekt einfach modelliert​

Einfache Halloween Idee aus Fimo Effekt

Fimo Anleitung für Halloween- DIY Geister aus Fimo Effekt einfach modelliert

Einfache Halloween Idee aus Fimo Effekt
3 kleine Fimo Geister im Dunkeln! Buhuuuu

Bald ist Halloween! Und auch wenn es ursprünglich eine irische Tradition (richtig gelesen die irischen Immigranten haben es erst in die USA eingeführt 😉 ) feiert man diesen Brauch auch schonn länger hier bei uns in Europa. Deshalb habe ich diese niedlich, gruseligen 😉 kleinen Geister aus Effekt Fimo für Halloween gebastelt. Sie leuchten so schön im Dunkeln!

Außerdem passen Sie prima in meine Minischaufenster..von denen ich gar nicht genug bekomme zur Zeit.

Und das Beste: Sie sind wirklich nicht schwierig zu modellieren– also auch für Fimo Anfänger geeignet.

 

 

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Für die Geister benötigst Du nur folgende Sachen:

  • Fimo soft in weiß und/oder Fimo Effekt in nachtleuchtend
  • Modellierwerkzeuge falls vorhanden, sonst zB. ein Messer oder Holzstäbchen
  • Acrylfarbe für die Augen

 

Für die Riesenlutscher wird noch folgendes benötigt:

 

  • Fimo soft in weiß und rot
  • Draht
  • Seitenschneider

 

Wenn Du die Geister noch in eines meiner Minischaufenster setzen möchtest, klickst du am besten auf den Button. Dort zeige ich Dir ausführlich wie Du eines aus einer Streichholzschchtel erstellst.

Anleitung: Fimo Geister für Halloween

1. Körper des Geistes modellieren

Gehe wie folgt vor:

  • Lese in meiner Tipps&Tricks Reihe über Fimo nach, was Du beim Modellieren mit Fimo beachten solltest. Zumindest wenn Du noch Anfänger in diesem Bereich bist
  • Wie eigentlich immer bei Fimo, startest Du mit dem Rollen einer Kugel
  • Drücke dann mit einem stumpfen Gegenstand (Messerstiehl, Modellierwerkzeug etc.) die Kugel an einer Seite ein
  • Es sollte ein Rand entstehen, der stabil genug ist, dass der Geist später darauf stehen kann
  • Wenn Du jetzt ein Kugelwerkzeug verwendest, kannst du diese Mulde prima vertiefen und den Geist formen ohne das er platt gedrückt wird (ansonsten brauchst Du nur mehr Geduld 😉 )
  • Außerdem eignet sich das Kugelwerkzeug auch prima dafür 2 Augenhöhlen in den Geist zu drücken
Groesse der Kugel sollte etwa das doppelte eines centstueckes betragen
Die Größe der Kugel habe ich an meine Minischaufenster angepasst. Dann habe ich etwa 5g Fimo pro Geist verwendet
Mit Modellierwerkzeug die Kugel eindruecken
Nun wird mit Modellierwerkzeug oder einem anderen stumpfen Gegenstand die Kugel an einer Seite eingedrückt, sodass eine Mulde entsteht
Modelliere den Geist mit dem Kugelwerkzeug
Mithilfe eines Kugelwerkzeuges (gibt es in unterschiedlichen Größen) kannst Du die Mulde weiter vertiefen ohne den Geist Körper zu platt zu drücken
Druecke nun Vertiefungen in den Rand deiner Geisteruntzerseite um die typischen Falten im Rocksaum zu simulieren
Drücke nun mit einem feineren Werkzeug oder Holzstäbchen kleine Falten in den "Rocksaum" des Geistes

2. Arme des Geistes modellieren

Wenn Du mit dem Körper des kleinen Halloween Geistes zufrieden bist geht es an die Details:

  • Rolle eine sehr kleine Kugel zu einem Strang und teile ihn in zwei Geisterärmchen auf
  • Das dickere Ende schneidest Du  mit einem Messer oder Skalpell ein, um die Finger zu erhalten
  • Mit einem feinen Werkzeug lassen sich die Ränder der Schnittkanten etwas glatt ziehen, damit die Finger nicht wie „reingeschnitten“ aussehen
  • Dann kannst Du die Arme direkt auf den Körper drücken
  • Das muss nicht besonders fest sein, wie z.B. bei Arbeiten mit Fimo Air oder Ton. Denn sie sind sehr klein sodass ihr Gewicht sie nicht nach unten zieht
  • Wenn Du die Arme so anbringen willst, dass es aussieht als ob der Geist gegen eine Scheibe drückt: Hälst du am Besten eine stabile Folie vor den Geist und drückst die Arme vorsichtig dagegen
  • Härte dann das Fimo im Backofen für 30 min bei 110°C Ober- und Unterhitze
Geister Arme aus Fimo modellieren
Die Arme modellierst Du aus einem Strang und schneidest dann mit einem Skalpell Schlitze für die Finger in ein Ende
Geisterame gegen die Scheibe druecken
Für den Geist der gegen die Scheibe drückt: Presse mit einem Werkzeug vorsichtig die Hände gegen eine Scheibe

3. Augen aufmalen

Nach dem Backen deiner Geister solltest Du sie vollständig abkühlen lassen bevor Du sie weiterverabeitest.

Ich brauchte meine Geister nicht schleifen, aber manchmal möchtest Du vielleicht noch kleine Unebenheiten mit Schleifpapier ausbessern.

Die Augen habe ich mit einem spitzen Holzstäbchen und etwas Acrylfarbe in die vorgedrückten Augenhöhlen gemalt. Zunächst mit blau als Iris, dann schwarz für die Pupille und zum Schluss kleine weiße Kleckse für den „Niedlichkeitsfaktor“.

Ich finde für diese filigranen Arbeiten eignet sich ein fester Holzstab besser als ein Pinsel, der auch schnell mal abknicken kann. Und dann hast Du ein ungewolltes Matschauge… 🙁 Aber das ist natürlich Gewöhnungssache.

Augen aufmalen mit acrylfarbe

Anleitung: Fimo Mini Riesenlutscher für Halloween

Diese gestreiften Zuckerbomben sind super einfach gemacht.

Du brauchst dafür nur ein Stück Draht mit einem Seitenschneider abkneifen (etwa 2 cm lang) und dann eine weiße Fimo Schnur drumerhum fest drücken und erneut auf einer Oberfläche rollen. So wird sie wieder gleichmäßig.

Ein Drahtende sollte dabei noch rausgucken.

Dann weiße und rote Schnüre miteinander verdrehen und rollen und dann zu einer Schnecke aufrollen.

Die Schnecke mit der Seite auf den Draht stecken wo sie beendet wurde.

Nur noch backen und fertig!

Der Draht kann natürlich problemlos mitgebacken werden. Er sollte allerings keine Gummibeschichtung haben – sonst schmilzt die eventuell im Backofen.

Drahtende auf die gestreifte Zuckerschnecke aus Fimo stecken. Fertig ist eine einfache Fimo Sueßigkeit

Ich hoffe ich konnte Dich mit meiner kleinen Halloween Idee aus Fimo inspirieren und freue mich über Fragen oder Kommentare deinerseits.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

 

 

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9 Tipps zu Fimo: Was Du beim Arbeiten mit Polymerclay alles beachten musst

Tipps und Tricks zum Thema Fimo


9 Tipps zu Fimo: Was Du beim Arbeiten mit Polymerclay alles beachten musst

Tipps und Tricks zum Thema Fimo

Wenn Du schon immer mal mit Fimo basteln wolltest und nicht so recht weißt was dabei beachtet werden muss, bist Du hier genau richtig.

Ich werde Dir die 10 grundlegendsten Fragen beantworten, die Du zum Arbeiten mit diesem tollen Werkstoff wissen solltest.

 

 

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1. Was ist Fimo eigentlich? Knete oder Ton?

Weder noch… und irgendwie beides.

Denn es ist häufig die Rede von Knetmasse oder Polymerclay, wobei letzteres das englische Wort für einen Ton ist, der sich aus Polymeren(also langen Molekülketten zusammengesetzt– hui ich schweife ab 😀 )

Richtig bezeichnet ist Fimo der Markenname für eine Modelliermasse. Im Gegensatz zu Knete ist es kein Spielzeug und nach dem Härten (ob an der Luft oder im Ofen) auch nicht mehr wiederverwendbar.

Fimo soft kannst Du aber zum Beispiel ohne weiteres ein weiteres mal härten, wenn es deine Skulptur erforderlich macht. Wenn Du zum Beispiel noch nachträglich weiche Modelliermasse anbringen willst etc.

Die ofenhärtende Modelliermasse Fimo soft besteht aus Kunststoff(PVC), Weichmacher (phthalatfrei- also nicht giftig) und dem Farbpigment. (Knete enthält meist Wachs als Weichmacher und ist daher immer wieder verformbar)

 

In dem lufthärtenden Fimo Air ist der Hauptbestandteil Kaolin. Dieses wird auch für die Porzellanherstellung verwendet. Du kannst das auch fühlen, wenn die Masse getrocknet ist. Denn sie ist wesentlich schwerer(zumindest die Basic Version) als ihr softer Vetreter und klingt auch eher nach Kermik, wenn Du mal dagegen klopfst.

 

2. Welche Sorten gibt es eigentlich alles? Und welche nehme ich für was?

Name
Tipps
Eigenschaften
Fimo Air Basic
Glätte die Oberfläche mit feuchten Fingern. Achte darauf dies nicht zu häufig oder an dünnen Stellen zu machen, da es sonst zu Rissen bei der Trockung kommt!
Lufthärtend
Fimo Air light
Fimo Air Natural
Will ich unbedingt noch ausprobieren: Soll sich nach dem trockenen wie Holz anfühlen und auch prima weiter verarbeiten lassen
Fimo Soft
Meiner Meinung nach für filigrane Skulpturen, wie Puppen oder kleine Modelle und Schmuck am besten geeignet
Ofenhärtend
Fimo Effect
Tolle Details wie Perlglanz oder Nachtleuchtend. Für Highlights setzen
Fimo Leather Effect
Nach dem Backen nähbar. Sieht wie der Name schon sagt, aus wie Leder
Fimo Professional
noch keine Erfahrungen zu gemacht
Fimo Kids
 
 Wenn Du es noch genauer wissen willst, schau doch einfach auf der Homepage von Staedler nach.

2. Was brauchst Du für das Arbeiten mit Fimo?

Zwingend eigentlich nur eine Unterlage, die abwischbar und fusselfrei sein sollte und ein scharfes Messer. Dann natürlich für die ofenhärtende Variante einen Ofen.

Wenn Du mehr machen möchtest bietet sich eine Walze aus Kunststoff an (Nudelholz aus Plastik geht auch, Holz ist durch die raue Oberfläche eher ungeeignet).

Oder du beschaffst Dir so eine Claymaschine (oder alte Nudelmaschine), mit der Du die Masse schön dünn und vor allem gleichmäßig ausgerollt bekommst.

Dann sind auch Modellierwerkzeuge, die Du auch für herkömmlichen Ton verwenden würdest, sehr hilfreich.

Es gibt meist günstige aus Holz oder Plastik in einem Set. Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, wenn Du (so wie ich ) dem Modellieren verfallen bist.

Deine Förmchen, die Du sonst nur an Weihnachten aus der Ecke kramst können auch hier zum Einsatz kommen.

Weitere Geräte würde ich mir erst anschaffen, wenn Du weißt in welche Richtung deine Werke gehen sollen. Zum Beispiel Puppenhandwerk oder eher Schmuckherstellung usw.

Du kannst auch viele Gegenstände, die Du im Haushalt findest zweckentfremden.

Zum Beispiel um Oberflächen zu behandeln und natürlicher aussehen zu lassen: Eine alte Zahnbürste für den Fell look. Oder ein Abdruck von einem interessant geformten Gegenstand…

♥Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! ♥

Zum Schluss ist es natürlich auch möglich deine Werke zu schleifen, zu bemalen oder Glitzer reinzumischen(vor dem Backen).

 

  • abwischbare Unterlage
  • Schleifpapier in eher feinen Stärken( Körnung ab 180)
  • scharfes Messer oder Skalpell
  • Walze aus Plastik/Nudelholz/ Claymaschine
  • Förmchen (zb. die für Plätzchen)
  • Haushaltsgegenstände, wie Zahnbürste, alte Münzen, Stempel, Glitzer
  • Acrylfarben und Klarlacke
Was Du alles für das basteln mit Fimo brauchst

3. Kann ich die Farben auch untereinander mischen?

Aber klar!!

Wenn Du lang und ausgiebig genug knetest bekommst Du einen homogene Farbmischung.

Wenn Du bestimmte Farben erhalten willst, musst Du nur der Farbenlehre folgen.

Aber auch inhomogen vermischt ergibt es tolle Effekte. Schattierungen und Muster, die zum Beipspiel für die Perlen Herstellung häufig Anwendung finden. Ganz entzückend finde ich auch diese Blätter aus Fimo soft als Herbst Deko.

Oder du verdrehst zwei Stränge miteinander, sodass schöne Streifen entstehen, wie zum Beispiel bei meinen Mini Riesenlutschern aus Fimo.

 

4. Wie bekomme ich Fimo wieder sauber?

Am besten machst Du es gar nicht erst dreckig!

Daher die Unterlage und Deine Finger bereits vor der Bearbeitung mit einer Fusselrolle abrollen. Und Du kannst natürlich auch Latex/Nitril Handschuhe anziehen, wenn Du mit Fimo werkelst.

Zwischen den einzelnen Schritten und vor allem wenn Du die Farbe wechselst immer deine Unterlage säubern und wieder Fussel-frei-rollen.

Wenn dann doch Fusseln an dein Fimo gekommen sind, gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Mit Wasser abwaschen
  • Vorteil: Wasser ist immer zur Hand
  • Nachteil: Fimo wird etwas schmierig und man hinterlässt dann Fingerabdrücke auf der Oberfläche, muss daher erstmal trocknen
Fimo mit Wasser von Fusseln befreien

 

   2. Mit Aceton abwaschen

  • Vorteil: geht wirklich gut und Du kannst auch Farbreste, die Du auf der Werkoberfläche übersehen hast wieder abbekommen
  • Nachteil: nicht zu viel Aceton verwenden, da sonst auch hier die Oberfläche komisch schmierig wird

5. Wie schaffe ich es Fimo Figuren ohne Fingerabdrücke zu formen?

Bei Fimo soft am besten Handschuhe tragen.

Bei Fimo Air bekommst Du sie ganz einfach mit feuchten Fingern wieder ab. So bekommst Du deine Oberfläche auch schön glatt.

6. Wie bekomme ich trockenes Fimo wieder weich? Was muss ich beachten damit es nicht so schnell hart wird?

Bei Fimo soft ganz einfach. Indem Du das Fimo zuerst für einige Minuten in Deinen (vorzugsweise warmen) Händen hälst. Und dann schön durchkneten. Du wirst merken je mehr Du knetest, umso weicher wird es wieder.

Ich habe bisher noch nicht erlebt, dass mein Fimo soft „zu alt“ war um es nicht doch wieder weich zu kneten. Du solltest allerdings angefangene Packungen dicht verschließen und in einem luftdicht verschließbaren Glas oder ähnlichem aufbewahren!

Bei Fimo Air, wird es schon schwieriger. Hier auf jeden Fall angebrochene Verpackungen luftdicht verschlossen aufbewahren! Denn wenn es ganz trocken ist, hilft leider nichts mehr.

Wenn es nur leicht trocken geworden ist, kannst Du einfach etwas Wasser draufgeben und es etwas einziehen lassen. Eventuell in Folie oder eine Tupperbox packen. Dann ordentlich durchkneten.

7. Muss ich Fimo soft sofort backen?

Nö.

Aber wenn Du zum Beispiel am nächsten Tag weiterarbeiten möchtest bedenke, dass deine Werke wieder recht hart sind. Du müsstest also die Modelliermasse erst wieder geschmeidig kneten. Damit Du dein Werk dann nicht wieder in Klump hauen musst, würde ich empfehlen erst dann eine längere Pause zu machen, wenn nur noch Teile angefügt werden müssen.

8. Wie lange und bei welcher Temperatur muss ich Fimo backen?

Das kommt immer auf die Art des Fimos an. Gucke im zweifelsfalls besser auf die Verpackung.

Fimo soft backe ich immer bei 110° C Ober und Unterhitze (kein Umluft) für 30 min.

Fimo erst hineinschieben, wenn der Backofen vorgeheizt ist, sonst kann es sein das beim langsamen Erhitzen einige nicht ganz stabile Teile abfallen oder sich verformen!

Fimo leather Effect wird bei einer etwas höheren Temperatur von 130 °C und 30 min gehärtet.

Tipp: Bedenke das dünnere Fimo Arbeiten, wie zum Beispiel Blätter oder so gerne die Form des Tellers annehmen, wenn Du sie backst. Also nicht auf eine unebene Fläche des Tellers legen, sondern schön in die Mitte.

9. Wann kann ich Fimo lackieren oder anmalen?

Bei Fimo Air, wenn es ganz trocken ist.

Das kann bei größeren Werken auch schonmal 48 bis 72 Stunden in Anspruch nehmen. Aber besser warten als ungeduldig zu werden. Auch wenn ich auch eher der Typ bin, der dann gegen Ende dazu neigt in Eile zu geraten. Lass Dir aus viel zu persönlicher Erfahrung gesagt sein: Du ärgerst Dich hinterher nur umsomehr!! Also warte ab.

Mit Fimo soft und leather effect geht es schneller voran mit der Weiterverabeitung. Denn nach den 30 min Backzeit kannst du spätestens 1h danach loslegen (wenn es komplett ausgekühlt ist).

Ich hoffe ich konnte Dir mit meinen Tipps deine Fragen  beantworten und Du weißt nun was Du beim Basteln mit Fimo beachten musst.

Ich freue mich wenn Du mir einen Kommentar mit Fragen oder Anregungen hinterlässt.

Besonders wenn es um Fimo Sorten geht, die ich selbst noch gar nicht ausprobiert habe.

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Malen für Anfänger: Warum gerade Acrylic Pouring für Anfänger fantastisch geeignet ist

DIY Kunstwerk auf Leinwand mit Acrylic Pouring


Malen für Anfänger: Warum gerade Acrylic Pouring für Anfänger fantastisch geeignet ist

DIY Kunstwerk auf Leinwand mit Acrylic Pouring
Acrylic Pouring ist eine tolle Möglichkeit um als Anfänger wunderschöne Bilder zu schaffen
Wenn Acrylmalerei (noch) nicht zu den Fähigkeiten gehört, die Du stolz der Öffentlichkeit zeigen willst, dann ist Acrylic Pouring genau dein Ding! Denn damit lassen sich super einfach erstaunliche Bilder auf Leinwand kreieren, die Du sofort aufhängen willst. Garantiert 😉

Auch für mich war die Acrylic Pouring („Acryl Gießen“)Technik ganz neu. Daher nehme ich Dich heute mit bei meinem ersten Versuch und zeige Dir was für tolle Bilder ich bereits erhalten habe. Und das auch ohne vorher zu üben!

 

 

 

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  • Acrylfarbe(n) deiner Wahl (je flüssiger umso besser!)+weiß
  • Leinwand (fang erstmal klein an um verschiedene Techniken zu üben) -> auf meinen Bildern habe ich mit 20x20cm gestartet
  • Pouring Medium (gibt es von Viva Decor z.B. in zwei "Flüssigkeitsstufen" ich habe das weniger flüssige verwendet
  • Plastikbecher für die einzelnen Farben+weiß+einen für die Schichtung
  • Löffel oder Holzstäbchen zum Verrühren der Farben
  • eventuell einen Spachtel
  • Karton um die Leinwand sicher trocknen zu lassen (mit Papier ausgelegt)

Vorbereitung: Verdünnen der Farbe mit Pouring Medium

Du benötigst für jede Farbe, die Du verwenden willst einen Becher (ich habe zum Teil alte Joghurtbecher verwendet, denn ausspülen und wiederverwenden verbraucht immens viel Wasser!).
 
In diese gibst Du etwa einen Esslöffel Farbe und 3 EL Pouring Medium (die genaue Menge muss Du je nach Hersteller anpassen). Die Farbmischung nun gut verrühren.
Es sollte recht flüssig sein, sodass die Farbe schnell fließt wenn Du den Becher schräg hälst.
Einen TL Wasser dazu ist erlaubt, um es leicht zu verdünnen. Größere Mengen Wasser würde ich vermeiden, da dies zu Farbschlieren auf dem späteren Bild führt. Also zum Verdünnen wirklich das Pouring Medium nehmen und nicht nur Wasser!
 
Das Verdünnen mit Pouring Medium musst Du dann bei allen Farben wiederholen, wobei Du von der weißen Farbe mindestens doppelt, besser dreimal so viel Farbe nimmst.
Der Grund dafür liegt in der Wirkung des späteren Bildes. Die einzelnen Farbverläufe kommen schöner raus wenn zwischen den Farben immer weiß gemischt wird.
 
Schichte nun in einem weiteren Becher nach und nach alle Farben abwechselnd mit weiß wie es Dir beliebt.
Acrylic Pouring Farbzugabe mit Viva Decor Acrylfarbe
Zunächst wird die Acrylfarbe in den Becher gegeben, für meine kleine Leinwand von 20x20 cm habe ich etwa 1EL(bzw 3EL) verwendet
Viva Decor Pouring Medium zugeben
Danach gibst Du die 2 bis 3fache Menge an Pouring Medium hinzu und verrührst gut
Wasserzugabe zum Acryl Pouring Medium Mix
Gib dann etwa 1 TL Wasser hinzu wenn Du das Gefühl hast es könnte flüssiger sein
Schichte in einem neuen Becher alle Farben nach und nach
Schichte nun die einzelnen Farben mit weiß nach und nach in einen neuen Becher

Gießtechnik

Nun kann es losgehen. Der Becher wird nicht geschüttelt oder gerührt sondern einfach auf die Leinwand gegossen. Je nachdem wie flüssig die Farbe ist, kannst Du allein durch die Becherführung ein wenig den Farbverlauf anpassen. Mit dem weniger flüssigen Medium, welches ich verwendet habe ging das echt prima.

Je nachdem wie Flüssig deine Farbe ist musst du den Karton in dem Du arbeitest jetzt noch etwas anheben um die Farbe auf deinem gesamten Bild zu verteilen. Du kannst natürlich auch den Rand weiß lassen.Aber ich denke es sieht schöner aus, wenn Du dann wenigestens etwas Farbe von außen noch nachträgst (z.B. mit einem Spachtel) (Oder Du bemalst/beklebst die Leinwand vorher und gestaltest nur Teile deiner Leindwand mit dieser Technik)

Gerade bei dem Verteilen der Farbe durch das Schräghalten entstehen nochmal ganz interessante Effekte!!

 

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Stülp-Technik

Wenn Du noch mehr dem Zufall überlassen willst, kannst Du nach dem Schichten auch einfach den Becher von unten auf deine Leinwandoberfläche drücken und dann die Leinwand komplett mit Becher umdrehen. Dann den Becher langsam anheben und die Farbe fließen lassen. Dafür würde ich aber empfehlen die Farbe nicht zu flüssig zu machen. Denn sonst landet mehr Farbe neben als auf dem Bild!

Sie Dir mein Video an wenn Du dir nicht so recht vorstellen kannst wie das gemeint ist 😉

 

Natürlich ist es möglich diese beiden Möglichkeiten auch zu kombinieren (bietet sich vorallem auf größeren Leinwänden an!!).

Eine weitere Idee wäre es mehrfach eine Technik mit jeweils anderen Farben in verschiedenen Ecken zu beginnen.

 

Wie Du siehst sind die Möglichkeiten vielfältig und es ist so schön einfach fantastische Bilder zu erhalten.

Hab ganz viel Spaß und hinterlass mir doch einen Kommentar wie es bei deinem ersten Mal funktioniert hat.

 

acrylic pouring auf Leinwand
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DIY Geschenk für deine Liebsten- Romantische Botschaft in einer Streichholzschachtel

DIY Basteln einer Liebesbotschaft in Streichholzschachtel inklusive Papierblueten


DIY Geschenk für deine Liebsten - Romantische Botschaft in einer Streichholzschachtel| 5 Blogs 1000 Ideen

DIY Basteln einer Liebesbotschaft in Streichholzschachtel inklusive Papierblueten
Romatische Liebesbotschaft als Geschenk

Selbstgemachte Geschenke sind mir ja die Allerliebsten! Sie zeigen dem oder der Beschenkten wirklich, dass die Glückwünsche von Herzen kommen.

Daher zeige ich Dir heute eine kreative und sehr romatische Idee, die Du zur Hochzeit, zum Geburtstag oder als kleine Aufmerksamkeit verschenken kannst.

Verwandele eine Streichholzschachtel mit Acrylfarbe und Tonpapier zu einer romatischen Liebesbotschaft.

Perfekt also zu dem diesmonatigen Thema  „von Pappe- kreative Ideen aus Pappkarton“  von filizity, Titatoni, Dekotopia, Gingered Things und Bonny und Kleid.

Zu diesem Thema habe ich übrigens bereits letzten Monat einen Artikel verfasst. Dort habe ich ganz einfach ein paar alte Pappkartons mit Kreidefarbe und Zeitungspapier den Vintage Look verpasst.

Wenn Du nun neugierig geworden bist klick dazu einfach auf den Button

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Folgende Sachen werden dafür benötigt:

  • Streichholzschachtel (ich habe hierfür die größere Variante genommen: 11 x 6 x 2 cm)
  • Tonpapier für die Papierblüten (135 g/m2)
  • stabile Transparentfolie aus PVC für das "Fenster" in der Schachtel
  • kleines Glasfläschchen mit Korken für die Botschaft
  • Cuttermesser, Schere & Geodreieck
  • dickeren Karton o.ä. um ihn in das Schächtelchen zu legen beim Ausschneiden des Fensters
  • Acrylfarbe & Pinsel zum Bemalen der Schachtel
  • Flüssigkleber für Papier und PVC
  • eventuell Seidenpapier als Unterlage für die Papierblüten

Bemalen der Streicholzschachtel

Beginne zunächst damit die Streichholzschachtel in der Acrylfarbe Deiner Wahl zu bemalen. Ich fand diese Reihenfolge sinniger als vorher das Fenster auszuschneiden. Aber es geht natürlich auch andersherum…

Zumindest solltest Du die PVC Folie erst nach der Bemalung der Schachtel einkleben, sonst besteht die Gefahr das Du ungewollt die Folie bemalst und schlieren darauf erhälst.

matchbox oder Streichholzschachtel wird mit Acrylfarbe bemalt
Bemale die Fläche, die später zusehen ist mit der Acrylfarbe bis Du die gewünschte Deckung erreicht hast.

Fenster in Streichholzschachtel schneiden

Damit Du den Inhalt deiner romantischen Schachtel gut zur Schau stellen kannst schneidest Du mit einem Cuttermesser ein Fenster in eine Seite.

Ich habe bei den großen Schachteln einen Rand von 5 mm von jeder Seite gelassen, die Schachtel platt hingelegt und dann das Rechteck mit dem Cutter ausgeschnitten.

Tipp: Da Du natürlich nur eine Seite deiner Schachtel ausschneiden willst, solltest Du ein Stück dicken Karton in der Größe der Schachtel beim Schneiden einschieben.

Als nächstes misst Du die Größe der breitesten Fläche deiner Schachtel (also die wo auch das Fenster ist) und schneidest dies aus der Transparentfolie aus.

Dieses Fenster klebst Du dann mit Flüssigkleber von innen in Deine Schachtel.

Stelle am besten einen schweren Gegenstand auf Deine Schachtel um sicherzugehen, dass die Folie gut angepresst wird und später hält 😉 .

 
Schneide mit einem Cuttermesser und einem Lineal ein Fenster in deine Streichholzschachtel
Lege die Streichholzschchtel flach hin, schiebe eine dicke Pappe in die Öffnung und schneide dann mit einem Cuttermesser ein Fenster in die Schachtel

Papierblumen erstellen

Für die Papierblumen malst Du einen Kreis auf das Tonpapier (ruhig freihand- die Blumen in der Natur sind ja auch nicht mit Kreisel erstellt 🙂 )

Die Größe ist natürlich abhängig von der gewünschten Größe für deine spätere Blume. Wenn Du die größere Version der Streichholzschachtel verwendest kannst Du ruhig einige Kreise mit 5-6 cm Durchmesser machen.

Jetzt malst Du wie auf dem Bild zu sehen ist, eine Spirale in deinen Kreis und schneidest dann mit der Schere entlang dieser Linie.

Wenn Du jetzt von außen nach innen die Spirale einrollst ( am besten sehr sorgfältig man sieht es wenn es eckig wird!) wird eine hübsche kleine Blume daraus.

Das innere Ende klebst Du einfach mit einem größzügigem Klecks Kleber zu.

Es kann sein, das die Blume sich noch etwas „entrollt“. Aber spätestens wenn Du sie in Deine Schachtel geklebt hast, wird sie nicht mehr aufgehen.

Tipp: Variiere die Größen der Blüten um auch die kleineren Bereiche um deine Glasflasche herum zu bestücken.

 

Tipp: Male den Kreis mal sehr akkurat oder eher wellig und sieh wie sich Deine Blumen ändern!

Kreis auf Tonpapier aufmalen
Schritt 1: Zeichne einen mehr oder weniger geraden Kreis, gefolgt von einer kleiner werdenen Spirale auf das Tonpapier
Schneide mit einer Schere entlang der Spirale
Schritt 2: Schneide mit einer Schere entlang der gezeichneten Linie
Rolle die Spriale von außen nach innen auf um die Papierbluete zu erhalten
Schritt 3: Rolle die Spirale von innen nach außen auf um die Blütenform zu erhalten
Fertige Papierblüte
Tadaaa! 😀 Fertige Papierblüte
Klebe mit einem Vielzweckkleber das Ende der Papierbluete fest
Klebe nun noch das Ende der Papierblüte fest, damit sie sich nicht mehr entrollen kann. Fest andrücken!

Highlight: Liebesbotschaft in Fläschchen

Das Highlight ist natürlich die romatische Nachricht die Du auf ein Stück Tonpapier schreibst und in deine kleine Glasflasche steckst.

Ich habe dann noch etwas Sand in die Flasche gefüllt und mir einen Korken geschnitzt (aus einem alten Weinkorken).

Aber das lag daran, dass diese Flasche quasi ein Lab-Upcycling  ist und daher nur mit einem recht hässlichem grauen Gummipfopfen daher kam.

Wenn Du die Fläschchen in einem Bastelshop oder ähnliches kaufst sind die meist mit Korken ausgestattet. Denn ich denke nicht das Du wie ich so schnell an ausgediente Laborutensilos kommt 😀

 

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg beim Nachbasteln!

Hinterlasse Doch einen Kommentar wenn Du noch fragen hast.

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Streicholzschachtel mit transparentem Fenster DIY Geschenk mit romatischer Botschaft - 5 Blogs 1000 Ideen

Wie Du Dir schnell ein stylishes DIY Makramee Armband erstellen kannst auch wenn Du keine Ahnung von der Schmuckherstellung hast


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DIY Makramee Armbänder mit Wasserfallknoten und Weberknoten erstellen
Einfache Makramee Armbänder mit Wasserfallknoten oder Weberknoten
DIY Schmuck aus Makramee findest Du super chic? Oder Du brauchst noch ein DIY Geschenk für deinen Partner oder Freundin? Denkst aber Du kannst das nicht?!
 
Ich zeige Dir heute, wie Du schnell und einfach ein stylisches Makramee Armband erstellen kannst und das sogar, wenn Du von der Schmuckerstellung keine Ahnung hast.
Denn Makramee ist kein Hexenwerk und kann so ziemlich mit jedem Faden hergestellt werden. Es gibt einige, die sich besonders gut für die Schmuckherstellung eignen. Und vielleicht hast Du ja noch etwas passendes Garn in deiner Kram Kiste und kannst direkt loslegen.
 

 

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Du benötigst dazu nur folgende Sachen:

  • Garn 1-3 mm aus Kunst oder Naturfasern
  • Schere
  • optional: Perlen mit passendem Durchmesser für Dein gewähltes Garn
  • optional: Schmuckverbinder oder Anhänger
  • (Klemm)Brett auf dem Du Dein Makrameewerk herstellst
    ein Klemmbrett kannst Du Dir mit einer großen Papierklemme auch selber "bauen"
    ansonsten geht auch ein Tisch und Kreppklebeband

Prinzipiell hast Du die Wahl zwischen natürlichen Fasern wie Baumwolle (ungewachst oder gewachst oder auch mercerisiert), Jute, Leinen oder Leder. Sowie den chemisch hergestellten Polyamiden (wie Nylon) oder Polyestergarne.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die ich Dir heute aufzeigen werde.

 

DIY Makramee Armband aus Leder als Geschenk fuer Maenner
Lederarmband für den Mann Deiner Wahl mit dem kompletten Weberknoten geknüpft

Makramee mit Kunstfasern

Meist wird Nylon oder Polyestergarn für die Schmuckherstellung mit Makramee verwendet, da es sehr einfach ist die Enden zu versäubern. Du brauchst einfach nur kurz ein Feuerzeug dran halten um das Ende zu schmelzen- und schon kann es nicht mehr aufribbeln.

Ein weiterer Grund für die Häufigkeit von diesen künstlich hergestellten Fasern besteht darin, dass sie einen schönen Glanz haben. Auch metallische Garne sind mit künstlichen Fasern realistischer.

Zudem sind sie auf Dauer auch haltbarer und etwas schmutzresistenter als ihre natürlichen Vertreter.

Allerdings finde ich diese Armbänder etwas kratziger als aus Baumwolle oder sogar Leinen. Aber das ist natürlich rein subjektiv.

 

Zusammenfassend lässt sich also sagen:

  • einfacheres Versäubern der Enden durch Schmelzen
  • schöner Glanz
  • Metalleffekte sind realistischer
  • haltbar
  • schmutzabweisend
  • kratziger als Baumwolle

Makramee mit Naturfasern

Bei den natürlichen Baumwoll- Fasern hat man die Wahl zwischen ungewachst und gewachsten Fasern.

Das Wachsen hat den Vorteil, dass die Fasern haltbarer und schmutzresistenter werden und sich an den Enden nicht so schnell in ihre Einzelfäden auflösen. Außerdem ist der Faden stabiler und nicht mehr so „labberig“. Du kannst also zum Beispiel wesentlich einfacher Perlen aufziehen.

Auch mercerisierte Baumwolle ( wird mit Natronlauge behandelt und somit veredelt)ist etwas fester im Griff und franst nicht so schnell aus. Zusätzlich erhält es einen natürlich schönen Glanz, den man auch von Stickgarnen kennt.

Jute findet man sehr selten bei der Schmuckherstellung, sondern eher bei Dekoartikeln wie Blumenampeln und Co. Denn die kratzt! Und wie!

Nur wer sehr öko sein möchte greift auf diese Faser zurück 😉

Leinen habe ich persönlich noch nicht gesehen. Aber ich habe einfach mal ein Garn ausprobiert, dass zum Teil aus Baumwolle und zum Teil aus Leinen besteht. Und ich muss sagen, ich bin sehr überzeugt davon(siehe Wasserfallknoten Armband).

Es ist wirklich sehr robust und schmutzresistent. Und es lässt sich leichter knüpfen als reine Baumwolle, da es auch sehr stabil/fest ist.

Dann gibt es noch die Möglichkeit deine Schmucksachen aus dünnen Lederbändern zu knüpfen. Denn auch die gibt es bereits ab 1 mm Stärken.

An sich ist Leder sehr strapazierfähig und vorallem glattes Leder macht auch Duschen oder Schwimmen ohne weiteres mit. Allerdings sollte man darauf achten recht hochwertiges Leder zu verwenden, da Du sonst nicht sehr lange Freude an Deinen Schmuckstücken hast.

Veganes Leder hab ich persönlich noch nicht ausprobiert. Hast Du da Erfahrungen mit gemacht? Dann lass uns alle daran teilhaben und hinterlasse einen Kommentar.

Natürliche Fasern lassen sich leider nicht schmelzen. Du musst also immer auf einen Vielzweckkleber zurückgreifen um die Enden vor dem Lösen zu schützen.


Ich arbeite lieber mit den natürlicheren Fasern und lasse die Armbänder auch den ganzen Tag dran(nehme sie z.B. auch nicht zum Duschen ab).

Wenn die Sachen mir dann zu schmuddelig werden knüpfe ich mir fix ein neues. Dann hat man immer wieder einen Grund um neue Ideen umzusetzen 🙂

 

Zusammenfassend lässt sich also sagen:

  • ungewachste Baumwolle eignet sich am wenigsten, da sehr weich und nicht sehr schmutz resistent
  • mercerisierte Baumwolle hat einen schönen Glanz und ist haltbarer
  • eventuell bereits große Auswahl im Haus, wenn du anderweitig Handarbeiten machst(wie Stricken, Häkeln etc.)
  • Enden müssen geklebt werden
  • Jute ist sehr kratzig
  • Leinen-Mischfasern sind haltbar und lassen sich einfach knüpfen
  • hochwertiges Leder eignet sich gut für Makramee

Markramee Armband aus Weberknoten

Der Weberknoten ist mit der einfachste Knoten und somit hervorragend für den Einstieg beim Makramee geeignet!!

Für ein 16 cm Armband brauchst Du etwa 50 -60 cm vom Trägerfaden  und 150 cm vom Arbeitsfaden.

Wenn Du ein gedrehtes Armband haben möchtest knüpfst Du immer nur einen halben Weberknoten: Das bedeutet Du fängst immer mit einer Seite an und bleibst bei der.

Insgesamt arbeitest Du mit 4 Fäden, wobei die zwei in der Mitte (auch Trägerfäden genannt) nicht verknotet werden. Diese tragen quasi deine Knoten.

Am einfachsten ist es, wenn Du die Trägerfäden aus einem doppelt gelegten Faden auf einem Brett mit Kreppklebeband oder einer Papierklemme sowohl oben als auch unten befestigst. Somit bleiben die Trägerfäden schön stramm.

 

Beachte das Du oben etwa 10 cm deines doppelt gelegten Faden überhängen lässt, um später noch genug Faden für den Verschluss zu haben.

Beginne dann mit dem Arbeitsfaden  den ersten Weberknoten zu knüpfen   ):

  1. Lege den losen Arbeitsfaden direkt unter deine beiden Trägerfäden auf die Höhe wo Du beginnen möchtest
  2. Beginne mit dem rechten Faden und lege diesen über die Trägerfäden und unter den linken Arbeitsfaden
  3. Nimm dann den linken Arbeitsfaden und schiebe ihn unter die beiden Trägerfäden in die auf der rechten Seite entstandene Schlaufe sodass er über den rechten Arbeitsfaden kommt
  4. Ziehe nun den Knoten nach oben hin fest (versuche immer gleich fest zu ziehen um ein gleichmäßges Knotenbild zu erhalten)
  5. Beginne wieder mit Punkt 2
  6. Beende dein Werk indem du die beiden Arbeitsfäden sehr fest  ziehst und dann abschneidest (Enden sollten mit Kleber fixiert werden, aber kein Sekundenkleber, der härtet komplett aus und bricht eventuell irgendwann)
  7. Die Trägerfäden nutzt Du um einen verstellbaren Makramee Verschluss zu knüpfen, wie das geht findest Du hier
Wenn Du stattdessen ein flaches und kein gedrehtes Armband aus dem Weberknoten knüpfen möchtest, musst Du einfach den Punkt 2 und 3 immer abwechselnd mit dem linken oder rechten Faden wiederholen. Dann spricht man von einem kompletten Weberknoten.
 
 
Kleiner Tipp: Wenn Du mal vergessen hast von welcher Seite der letzte Schritt geknüpft wurde dann schau Dir deine letzten Knoten an. Dort wo der Faden senkrecht nach unten geht ist die Seite mit der Du wieder beginnen musst  😉
 
Wenn Du dein Werk noch mit Perlen veredeln möchtest kannst Du diese ganz einfach auf deine Arbeitsfäden auffädeln und immer bei Bedarf hochschieben und ganz normal deine Knoten weiterknüpfen.
 
Richtig stylish finde ich auch diese Armbänder in denen noch Schmuckverbinder eingearbeitet wurden.
DIY Makramee: Halber Weberknoten Schritt 1
Der Rechte Faden wird über die beiden mittleren Fäden gelegt und unter den linken Faden.
DIY Makramee: Halber Weberknoten Schritt 2
Dann kommt der linke Faden unter die beiden Trägerfäden und durch die entstandende rechte Schlaufe
DIY Makramee: Halber Weberknoten Schritt 3
Dieses "Brezel" ziehst du dann nach oben hin fest
DIY Makramee: Halber Weberknoten Schritt 4
Wenn du immer nur mit der selben Seite beginnst entsteht diese charackteristische Drehung

Markramee Armband aus Wasserfallknoten

Wenn Du Dich schon ein bisschen mit der Makramee Technik auskennst, kann ich Dir nur diesen Knoten empfehlen.
Der Wasserfallknoten ist auch sehr einfach, aber man muss eventuell am Anfang etwas üben, damit man ein gleichmäßges Knüpfbild beherrscht.
 
Für ein 16 cm Armband brauchst du etwa 70 cm vom Trägerfaden (im Bild braun) und 160 cm vom Arbeitsfaden (im Bild weiß).
 
  1.  Befestige deine beiden Trägerfäden am oberen Ende an einem Brett (wenn Du einen verstellbaren Verschluss knüpfen willst denke daran oben etwas Faden überhängen zu lassen)
  2. Lege deinen losen Arbeitsfaden mittig unter deine beiden Trägerfäden
  3. Überkreuze deine Arbeitsfäden (im Bild weiß) oberhalb der braunen Trägerfäden. Beginne immer mit links, dann mit rechts
  4. Stecke dann deine Trägerfäden in die entstandene (weiße) Schlaufe ein und lass sie sich dabei selbst überkreuzen
  5. Ziehe nun die braunen Trägerfäden nach unten fest, sodass Du die weißen Schlingen damit fixierst (Du kannst die Größe dieser Schlingen auch variieren, je nachdem wie fest Du sie ziehst)
  6. Beginne wieder bei Punkt 3
  7. Beende dein Werk indem Du die beiden Arbeitsfäden sehr fest am Ende ziehst und abschneidest (Enden sollten mit Kleber fixiert werden, aber kein Sekundenkleber, der härtet komplett aus und bricht eventuell irgendwann)
  8. Die Trägerfäden nutzt Du um einen verstellbaren Makramee Verschluss zu knüpfen, wie das geht findest Du hier
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Knüpfen!
 
Wie hat es mit der Anleitung geklappt? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir!
DIY Makramee: Wasserfallknoten Schritt 1
Du beginnst wie bei dem Weberknoten mit 2 Trägerfäden und einem losen Arbeitsfaden, der mittig unter die Tägerfäden gelegt wird
DIY Makramee: Wasserfallknoten Schritt 2
Dann überkreuzt Du die weißen Fäden oberhalb der Trägerfäden erst mit dem Linken dann mit dem Rechten
DIY Makramee Schritt fuer Schritt Guide
Stecke dann die (braunen)Trägerfäden nacheinander von oben nach unten durch die (weiße) Schlaufe und bilde jeweils einen sogenannten halben Schlag
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Einfaches Stick Tutorial: Nadelmalerei für Anfänger

DIY Sticken auf Yogatasche

Einfaches Stick Tutorial:
Nadelmalerei für Anfänger

Meine Yogatasche mit einfachem Stickmotiv verschönert

Do it yourself Nadelmalerei auf Stoff ist einfach gemacht. In meinem Anfänger Stick Tutorial zeige ich Dir erste Stiche und gebe Inspirationen zu neuen Stick Ideen.

Sticken eignet sich besonders gut zum Abschalten!

Man kann sich unendlich Zeit nehmen und muss zum Beispiel nicht warten bis die Farben getrocknet sind. Außerdem kann man Stickutensilien auch überallhin mitnehmen, sodass man auch draußen im Park unter einen Baum entspannt etwas sticken kann.

Daher gebe ich Dir heute einen kurzen Stick Guide, der Dich inspirieren soll selbst zur Sticknadel zu greifen.

Es stellt sich manchmal nur die Frage was mache ich dann mit dem Stickmotiv?

Nicht jeder mag ein Stickbild an der Wand oder auf dem Sofakisssen.

Aber wenn man alltägliche Dinge damit verschönern kann ist es eine praktische Sache, denke ich. Eventuell hast Du noch einen alten Jutebeutel oder eine Tasche, die etwas aufgepeppt werden kann.

Hinzu kommt, dass auch für das Sticken wenig benötigt wird. Wie geschaffen für Anfänger und Wieder-Einsteiger!

Also leg einfach los 😉

 

 

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Ein paar Dinge werden aber benötigt:

  • Sticktwist(=Stickgarn) Für die Om-Blüte habe ich folgende Farben der Marke Anchor verwendet:
    Nr. 2 - weiß
    Nr. 338 - orange
    Nr. 1025 - rot
    Nr. 290 - gelb
  • passender Stoff oder Tasche/Kleidungsstück, das bestickt werden soll
  • geeignete Nadel
  • ausgedrucktes Motiv
  • Schere
  • Stickrahmen
  • Fineliner, der auf Stoff malt und ggf auswaschbar ist(ansonsten Bleistift)
  • oder optional: Pauschpapier + Stecknadeln (zum Beispiel ganz ordinäres Butterbrotspapier) zum Übertragen des Motivs auf den Stoff
    oder: wasserlöslicher Stickvlies zum Aufkleben
Om Motiv zum Aufsticken

Hinweise zum Thema Sticktwist:

Hier findest Du Umrechnungstabellen um die Farben von anderen Stickgarn – Herstellern zu verwenden

 

 

 

Hinweise zum Thema Stoffe:

Prinzipiell eignet sich dazu jeder Stoff. Man muss nur je nachdem wie dünn der Stoff ist eventuell sogenannten Stickvlies aufbügeln um diesen zu stabilisieren. Es gibt Stickvliese die sich ganz einfach bei 30°C Handwäsche im Wasser auflösen. Sehr praktisch!

Auch hilfreich sind auflösbare Stickfliese zum Aufkleben, mit denen man ein Motiv auf dunklere und dickere Stoffe übertragen kann.

Diese kommen zum Einsatz, wenn es zum Beispiel nicht möglich ist, dass Motiv durch abpauschen zu übertragen.

 

Hinweise zum Thema Nadel:

Wenn es sich nicht um Kreuzstichstoffe wie zB. Aida oder Mönchstoffe handelt, braucht man eine spitze Nadel mit der man den Stoff durchstechen kann.

Bei den erwähnten Kreuzstichstoffen kann man stumpfe Nadeln verwenden, da bereits extra Löcher im Stoff vorhanden sind durch die die Nadel geführt wird. Das ist zwar praktisch, aber wie gesagt eher im Bereich Kreuzstich -Stickerei angebracht. Denn hier arbeitest Du meist Reihe für Reihe auf einer Ebene und stickst nicht mehrere Ebenen ‚frei-hand‘.

 Zumal Du ja sehr wahrscheinlich kein T-Shirt oder ähnliches aus Stickstoff trägst 😉

 

Zum übertragen des Motivs auf deinen Stoff hast Du mehrere Möglichkeiten:

  1.  Pauschpapier
  2.  wasserlöslicher Stickvlies
  3. Fensterscheibe oder Lightpad
Sticken was wird benoetigt: Ein Stick Tutorial fuer Anfaenger
Zum Sticken brauchst Du nicht viel um direkt loszulegen

1. Übertragung mit Pauschpapier

Als Pauschpapier eignet sich hervorragend das transparente weiße Butterbrotspapier.

Du legst dafür einfach das Pauschpapier auf dein ausgedrucktes Motiv und ziehst die Linien mit einem schwarzen Fineliner nach.

Dann befestigt Du das Pauschpapier mit Stecknadeln auf deinem Stoff.

Fertig!

 

 

Vorteile:

  • günstig
  • schnell
  • unkompliziert
  • für kleinere Motive besonders geeignet
  • für alle Stoff Farben geeignet

Nachteile:

  • Papier reißt schnell ein
  • muss nach dem Sticken entfernt werden(etwas friemelig)
  • Nadeln pieksen einen wenn man nicht aufpasst

2. Übertragung mit wasserlöslichem Stickvlies

Hierbei kannst Du das Motiv wieder von deiner ausgedruckten Version auf das Stickvlies mit einem Fineliner übetragen.

Danach klebst Du es einfach auf deinen Stoff und kannst loslegen.

Nach dem Sticken wird der Stoff gewaschen (Handwäsche reicht aus). Dabei löst sich das Stickvlies ohne Rückstände zu hinterlassen einfach auf.

Vorteile:

  • kein verrutschen, da es direkt auf dem Stoff klebt
  • kein lästiges Entfernen nach dem Sticken
  • unkompliziert

Nachteile:

  • Je nach Hersteller nicht ganz günstig, vorallem wenn man größere Mengen braucht
  • schwitzige/feuchte Hände reichen schon aus um den Vlies anzulösen
  • nicht ganz so durchsichtig wie das Butterbrotspapier (Vorlage unbedingt in schwarz ausdrucken)

3. Übertragung mittels Tageslicht oder Lightpad

Dafür brauchst Du kein extra Papier, sondern klebst dein ausgedrucktes Motiv auf Fensterscheibe (bei Tageslicht, versteht sich 😉 ) oder legst es auf ein Lightpad und legst dann deinen Stoff darüber. Dann kannst du wieder mit dem geeigneten Fineliner die Linien nachzeichnen.

Vorteile:

  • Fensterscheibe hat jeder
  •  verbraucht am wenigsten Material

Nachteile:

  • Fensterscheibe: verrutschen kann leicht passieren
  •  eignet sich nur für dünnen und hellen Stoff
Für meine Yogatasche habe ich die Methode mit dem wasserlöslichen Stickvlies angewendet, da es sich um recht dicken und zudem schwarzen Stoff gehandelt hat.
 
 Nachdem Du das Motiv übertragen hast, spannst Du den Stoff am besten noch in einen Stickrahmen, der etwas größer ist als das Motiv selbst. Ansonsten musst Du den Rahmen einfach auf dem Stoff verschieben. Geht auch, ist aber natürlich etwas umständlicher.
 
Du beginnst, indem Du Dir einen etwa 80 cm (länger verheddert sich schnell-> Faden wird doppelt gelegt eingefädelt) langes Stück Sticktwist abschneidest und mit 2 Fäden davon weiterarbeitest.
Stickgarn besteht meist aus 6 Fäden, die zwar auch als ganzes verwendet werden können. Aber dies geschieht nur sehr selten. Am häufigsten nimmt man nur 2 oder 3 Fäden.
Dazu einfach 1 Faden mit Daumen und Zeigefinder an einem Ende festhalten und ziehen. Die restlichen Fäden locker lassen, sodass sie sich ausdrehen können.
 
Der Vorteil bei 2-Fädiger Arbeit ist, dass das Vernähen recht einfach ist.
Natürlich kannst Du dieses System des „Faden-doppelt- nehmen“ auch auf 4-fädige oder 6-fädige Arbeiten übertragen, um dir den Anfang zu erleichtern.
 

 

Stickmotiv auf Yogatasche gestickt

Beginn der Arbeit: Vernähen des Arbeitsfadens

Zum Vernähen fädelst Du nun die beiden losen Enden in die Nadel, sodass auf der anderen Seite ein Loop entsteht.
 
Der erste Stich sollte von der Unterseite des Stoffes beginnen(fange am besten mit der Motivmitte an) und dann auf der gezeichneten Linie ein kleines Stück weiter wieder von oben nach unten eingestochen werden.
 
Dann den Faden soweit ziehen bis nur noch ein kleines Stück des Loops unten rausschaut und dadurch dann die Nadel führen. Somit ist der Anfang bereits vernäht.
 

Einfacher Umrandungsstich: Der Rückstich (engl. back-stitch)

Alle Umrandungen habe ich zunächst mit dem Rückstich gestickt.
Dazu gehst Du wie folgt vor:
 
Den ersten Stich hast Du ja bereits für das Vernähen gemacht.
Den nächsten beginnst Du wieder von unten durch den Stoff.
Du kommst dabei etwa 3-4 mm (kleine Stiche ergeben ein schöneres Stichbild, aber Du kannst die Größe jederzeit anpassen)
vom letzen Stichende wieder hoch (=B). Es entsteht also zunächst eine Lücke auf der Vorderseite des Stoffes.
Dann stichst Du von oben nach unten in das vorherige Stichende ein (=A). Die Lücke wurde geschlossen und Du beginnst mit dem nächsten Stich wieder etwas versetzt von unten nach oben.

Einfacher Füllstich: Platt-Stich (engl. satin stitch)

Den habe ich für das Innere der Blüten verwendet.

Du ‚malst‘ quasi mit dem Faden größere Bereiche auf dem Stoff aus. Daher spricht man auch von Nadelmalerei.

Du beginnst wie immer mit einem kleinen Stich zum Vernähen.

Der muss auch nicht die Länge haben, die du gerne „malen“ möchtest. Denn Du kannst diesen Anfangsstich einfach unter mehreren Stickstichen verstecken.

Hierbei arbeitest Du auch wieder von unten nach oben durch den Stoff. Wobei Du allerdings die Länge des Stiches auf deiner Vorderseite so lang machst, dass es zu deinem Motiv passt.

Wichtig ist dabei, dass Du den Faden gut fest ziehst wenn Du mit der Nadel wieder durch den Stoff nach unten gehst. Denn sonst sitzt der Faden nicht stramm genug und kann sich beim Waschen etc. verziehen.

Du stichst also von A nach B und dann von B direkt nach C (von unten durch den Stoff). Wobei C sich sehr nah an B befindet, damit keine Lücke im Stickbild entsteht.

Die Strecken zwischen A und B sowie C und D sollten parallel zueinander sein.

Bis auf das Du sehr parallel und lückenlos arbeiten solltest, um den Flächeneffekt zu erziehlen, bist Du sehr frei bei diesem Stickstich.

Stick guide rueckstich
B liegt etwas versetzt auf deinem Stoff zu A. Die Lücke wird dann mit dem Rückstich geschlossen
Stick Guide fuer Plattstich: Nadelmalerei
Du kommst von unten durch den Stoff bei A und stichst nach B. Von da geht es wieder von unten durch den Stoff nach C, um dann einen parallelen Stich zur Stecke AB zu machen

Optionale Highlights: Knötchen-Stich (engl. french knot)

In den meisten Stickbüchern oder Blogs ist dieser Stich als nicht für Anfänger geignet kategorisiert. Aber ich finde so schwierig ist der wirklich nicht.

Im Grunde ist es auch wieder ein normaler Stich von A nach B (von unten nach oben durch den Stoff). Wobei aber bevor du in B einstichst noch folgendes gemacht wird:

Du wickelst den Faden 2-3 mal (je nach gewünschter Dicke auch noch mehr) um deine Nadel und hälst dann beim Einstchen den Faden fest und ziehst etwas an ihm. Wie stark du ziehst beeeinflusst dann wie fest dein Knötchen hinterher wird. Mit diesem Stich fixierst du die Umschläge auf der Nadel auf deinem Stoff -und das ergibt dann das Knötchen.

Es ist etwas Übung nötig aber das war es auch schon!

 

Ich hoffe meine Erklärungen waren ausreichend verständlich. Wenn nicht hinterlasse einfach einen Kommentar.

Ich bin Dir für Feedback immer dankbar!

Viel Spaß bei Deinem Stickprojekt!

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Knoetchen Sticken Schritt 1
Bevor Du erneut in den Stoff einstichst wickelst Du den Faden 2-3 x um deine Nadel
Knoetchen Sticken zweiter Schritt
Halte den Faden etwas fest, damit sich die Umschläge beim Einstechen nicht lösen
Knoetchen Sticken Schritt 3
Und fertig ist dein Knötchen! War doch gar nicht so schwierig, oder?

DIY Einfach aber effektiv: Upcycling von alten Pappkartons

Upcycling von altem Karton

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DIY: Einfach aber effektiv: Upcycling von alten Pappkartons

Acrylfarben Upcycling von Kartons und Kisten aus Pappe
Upcycling von alten Pappkartons
Du bist auf der Suche nach einer selbstgestalteten Aufbewahrungskiste? Das Chaos in deinem Schrank, Arbeitsplatz oder Wohnzimmer nimmt mal wieder überhand??
 
Dann bist Du hier genau richtig!
 
Mit Kreidefarbe und Zeitungspapier lassen sich im Handumdrehen alte Pappkartons zu stylischen Hinguckern im Vintage Look umwandeln! 

 

 

Du benötigst dazu nur folgende Sachen:

  • Kreidefarbe(n) deiner Wahl
  • alten Pappkarton/ Kiste
    (z.B. vom letzten Schuhkauf, oder diese Stapelkisten vom Discounter, die haben den Vorteil, das sie sehr stabil sind!
  • (Tapeten)Kleister und Pinsel
  • optional: Zeitungspapier für den vintage look
  • optional: Bunte Papierschnipsel oder Sticker, sowie Filzstifte zum Gestalten
  • optional: Papierkarte für Beschriftung z.B. mit Seifenblasen gestaltet

Vorbereitung des Kartons

Bevor Du mit der Gestaltung loslegen kannst, solltest Du alle eventuell vorhanden Versandaufkleber und Packbandreste so gut es geht entfernen.

Wenn Du eh den Vintagelook kreieren willst sind solche Reste nicht so schlimm, denn dann kannst Du sie einfach mit Zeitungspapier überkleben.

Das habe ich bei meinen Pappkartons auch so gemacht.

Je nachdem wie satt man dann die erste Farbschickt aufträgt (am besten eignet sich dazu weiß oder creme farbene Acrylfarbe) scheint dann der Text vom Zeitungspapier durch.

Tipp: Du willst das der Text auch Teil der Gestaltung wird und hast grad keine Zeitung da?

Es gibt auch die Möglichkeit Text in alten schnörkeligen Schriften auszudrucken. Einfach mal im Internet nach Vintage Schriften stöbern.

Außerdem stabilisiert Zeitungspapier den Karton etwas und bietet auch die Möglichkeit eine strukturierte Oberfläche zu erhalten, indem man das Papier nicht ganz glatt streicht.

Wenn man allerdings eine glatte Oberfläche möchte, ist es ratsam beide Untergründe mit Kleister zu bestreichen – also den Karton und den Zeitungsschnipsel. Dann lässt er sich schön glatt ziehen und Luftblasen und Falten kann man dann einfach mit einem trockenem Lappen rausstreichen.

Ein weiterer Tipp von mir dazu:

Lass Dir Zeit mit dem Trocknen!

Mach am besten immer eine Seite des Kartons von innen und außen. Dann verzieht sich der Karton beim Trocknen nicht so stark. Zudem solltest Du  ihn mit Büchern oder ähnlichem über Nacht beschweren. So kann er komplett durchtrocknen, bevor Du die nächste Seite bearbeitest.

Denk daran ein altes Tuch zwischen Buch und Karton zu legen um aneinanderkleben zu vermeiden.

alter Pappkarton
Such Dir einen alten Pappkarton, der für deine Zwecke optimal ist

Kleister und Zeitungspapier kreieren den Vintage Untergrund

Für meine Kartons habe ich nur Texte aus der Zeitung rausgerissen und die Bilder weggelassen, da ich diese zum Teil durchscheinen lassen wollte.

Wichtig ist, dass Du die Zeitungsschnipsel immer mit um die Ecken und Kanten klebst um mehr Stabiliät in den Karton zu bekommen. Und damit die Ecken hinterher nicht so „ausfransen“.

 

Zeitungspapierschnipsel
Reiße die Zeitungsschnipsel am besten aus dem Anzeige Teil der Zeitung wenn Du nur den Text willst
Karton-um-die-Ecken-Zeitungspapier-kleben
Klebe die Zeitungsschnipsel immer um die Kanten um ein späteres abblättern und ausfransen zu vermeiden
vintage look kreieren mit Zeitungspapier
Lass den beklebten Karton am besten über Nacht richtig durchtrocknen bevor Du die Farbe aufträgst

Mit Kreidefarben erhälst du den typischen Vintage Look

Nach der Trocknung  beginnt der Anstrich mit der ersten Schicht Farbe. Nimm dazu einen recht breiten Pinsel mit eher weniger Farbe, sodass Du später die Zeitungstexte noch leicht erkennen kannst.

Als Finish kannst Du noch eine zweite- meist dunklere Farbe als die erste- verwenden um hier und da Farbe mit einem trockenem Lappen aufzutragen und zu verwischen. Das ergibt dann den optimalen Vintage Effekt.

Am besten eignet sich dafür grau und weiß aber auch andere Farbkombinationen sind möglich.

Lass deiner Kreativität freien Lauft 😉

Karton nach der Gestaltung mit Acrylfarbe
So sieht der Karton nach dem ersten Farbauftrag aus

Damit Du dann auch direkt erkennen kannst was in deinem schicken, selbstgestaltetem Karton steckt ist ein handgemachter Aufkleber sinnvoll.

Den habe ich noch mit Stickern und Filzstiften gestaltet und dann mit einem Vielzweckkleber auf den Karton geklebt.

Fertig!

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Upcycling deines Pappkartons.

Schreib mir doch einen Kommentar, gerne auch mit deinen Ideen und Anregungen!

Upcycling von altem Karton
Fertig ist dein handgestalteter Stauraum
evencrafted.de

Das 1×1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder

Das 1x1 der Spritztechnik: Eine Anleitung wie Du diese Technik aus Kindheitstagen wieder aufleben lassen kannst

1x1 der Spritztechnik DIY Bilder
Spritztechnik Kunst: Mit einfachen Schritten lassen sich tolle Effekte erzielen, die sich sehen lassen können
Das hat jeder schonmal gemacht, denke ich. Im Kindergarten oder der Grundschule. Alte Zahnbürste raus, etwas Wassermalfarbe und ein großes weißes Blatt Papier. Ein riesen Spaß für kleine Kinder!!
Aber ich zeige Dir heute in meiner Anleitung für diese Spritztechnik, dass es eine Kunst ist, die auch Erwachsenen Spaß macht und die sich vielseitig erweitern und übertragen lässt.

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Du brauchst dafür nur folgendes:
  • Wassermalfarbe
  • Zahnbürste oder Borstenpinsel
  • handmade Motivschablone aus Papier
  • Klebestift
  • Schere
  • Papier oder Karton auf den Du dein Werk aufbringen willst

Anleitung Teil 1 : Papierschablone aufbringen

Du solltest Dir zunächst überlegen, welche Teile des Motivs später bei Dir weiß bleiben sollen und welche dann mit der Spritztechnik zu sehen sind.

Ich habe mich bei meinen Bilder dafür entschieden, die schmaleren Bereiche weiß zu lassen um mehr Fläche für die Farbe zu haben. Aber je nachdem welche Bereiche Du aus meiner Schablone ausschneidest, kannst Du das Endergebnis ändern.

Da sich Deine Schablone durch die feuchte Farbe an den Seiten hochziehen wird, solltest Du sie etwas auf deinem Papier befestigen. Ich habe dazu einen einfachen Klebestift verwendet, den ich nur sehr sparsam an den Rändern und Ecken aufgetragen habe.

Einen Flüssigkleber kann ich nicht empfehlen, da Du dann die Schablone nach der Fertigstellung nicht mehr vom Untergrund bekommst.

Eine weitere Möglichkeit ist kleine Röllchen mit Kreppband unter der Schablone zu befestigen.

Die bekommt man am leichtesten wieder ohne Rückstände ab, aber es besteht die Möglichkeit, dass trotzdem etwas Farbe unter die Schablone gelangt.

 

Anleitung Teil 2:
Beginne mit der Spritztechnik

Zusätzlich zu der Schablone kannst Du auch noch weitere Abdeckungen zu Hilfe nehmen, die Du dann zum Beispiel nur bei einer Farbe liegen lässt. Im Bild rechts habe ich dazu Zeitungsschnipsel verwendet.

Dann kannst Du loslegen mit der Spritztechnik. Dazu wird die Wassermalfarbe im Farbkasten solange gerührt bis Bläschen entstehen, damit die Farbe genug Farbdichte besitzt. Dann kratzt Du mit dem Zeigefinger am Pinsel entlang während Du dich über dein Bild bewegst.

Je nachdem wie nah Du dich mit dem Pinsel deinem Bild näherst, desto dichtere Farbwolken hinterlässt du.

Probier es einfach aus!

 

Anleitung Teil 3:
Entfernen der Schablone

Bevor Du die Schablone entfernst, solltest Du die Farbe so etwa 10 min trocknen lassen.

Um zu vermeiden, dass sich das Papier zu stark wellt legst Du es am besten unter einen Stapel Bücher und lässt es über Nacht komplett durchtrocknen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und hoffe ich konnte Dich dazu verleiten Deinen alten Wasserfarbkasten mal wieder zu benutzen.

Man kann diese DIY Technik nicht nur für Papier oder Kartons verwenden, sondern auch auf auf Leindwände aufbringen. Dann würde ich allerdings Acrylfarbe empfehlen und eine wesentlich größere Unterlage.

Denn wie Du vielleicht gemerkt hast. Die Farbe spritzt ganz schön weit!

 

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Spritztechnik Schritt 1
Damit die Stellen unter der Schablone weiß bleiben trägst Du etwas Kleber an einigen Stellen auf
Spritztechnik Schritt 2
Gut festdrücken, sodass später keine Farbe mehr unter die Schablone gelangen kann
Spritztechnik Schritt 3
Nun kann es losgehen: Mit dem Finger über den Borstenpinsel kratzen um die Farbe in Wolken auf das Papier zu bringen
Spritztechnik Kunst DIY Wandbild

Seifenblasen auf Papier bringen- Wie das geht zeige ich Dir hier!

Seifenblasen auf Papier sehen nett arrangiert auf in einer Vintage Holzkiste

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Seifenblasen auf Papier bringen-
Wie das geht zeige ich Dir hier!

Seifenblasen auf Papier sehen nett arrangiert auf in einer Vintage Holzkiste
Nicht ganz so einfach, aber es lohnt sich: DIY Seifenblasen auf Papier

Wenn Du neue Inspirationen zum Thema Papiergestaltung brauchst- habe ich etwas für Dich! Seifenblasen auf Papier bringen. Mit ein paar Tricks ist das einfach und mit wenig Aufwand selbstgemacht.

Wie bin ich eigentlich darauf gekommen?

Vor einiger Zeit bin ich im Netz hier drüber gestolpert und fand die Idee gleich klasse!

Nach dem ersten Ausprobieren musste ich allerdings feststellen, dass ich es nicht ganz so einfach fand diese Seifenblasen auf dem Papier festzuhalten. Oder es passierte mir auch gerne das mir eine Ecke des Papiers in die Farbsuppe gefallen ist. Dann sieht man natürlich auch keine schönen Bläschen mehr.

Aber mit ein paar kleinen Zusätzen und etwas Fingerspitzen Gefühl habe ich es dann erfolgreich geschafft. Und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Fangen wir also gleich an!!

 

 

Du brauchst  folgendes:

  • 1 EL Acrylfarbe deiner Wahl (idealerweise)
  • es geht aber auch: Wassermalfarbe
  • Borstenpinsel
  • ca 250 ml Wasser für Auflaufform der Größe: 30 x 25 cm
  • ggf. Rührgefäß für mind 500 ml und Handrührgerät
  • 4 TL (Puder)Zucker: Führt zu stabileren Seifenblasen
  • 1 TL Zahnpasta (oder falls zur Hand Glycerin pur): Führt zu stabileren Seifenblasen
  • geeignetes Papier z.B: für Aquarellmalerei 300g/Quadratmeter
  • Strohhalm
  • Spülmittel

Lecker Farbsuppe herstellen 😉

Ich habe hier für die nette Farbsuppe eine Auflaufform und weitere Küchengeräte  verwendet. Das kannst Du guten Gewissens machen, da nach dem Spülen keine Rückstände zurückbleiben. Und Wassermal- oder Acrylfarbe sowieso nicht giftig sind.

Wichtig ist, dass dein Papier kleiner ist als die Schüssel in der du die Seifenblasen herstellen willst.

Dann gehst Du wie folgt vor:

  • Wasser mit Puderzucker, Zahnpasta und Acrylfarbe(Wassermalfarbe kann später hinzu) in ein hohes Rührgefäß geben und mit einem elektrischem Handrührer gut vermischen bis Zucker und Zahnpasta sich gelöst haben
Ein altes Marmeladenglas dient als Rührgefäß für meine Seifenblasen Lösung
  • Spülmittel zugeben und alles in Auflaufform geben. Wenn du Wassermalfarbe verwenden willst: 10-15x kräftig im Farbkasten mit Borstenpinsel rühren und immer wieder in der Zucker-Zahnpasta Lösung ausspülen, bis eine gwünschte Farbdichte erreicht ist

Jetzt kommt der Spaßige Teil!

  • den Strohhalm zum Verteilen des Spülmittels verwenden: Es darf gebubbelt werden! Tipp: Merk dir die Seite die Farbkontakt hatte- sonst wirds eklig 😉
  • Gefäß an einer Seite vorsichtig anheben und z.B. auf Brettchen oder Taschentücherpackung stellen. Es sollten an einer Seite nur Seifenblasen sein keine Farblöung mehr
  • Hier nun das Paper langsam und so grade wie möglich drauf absenken bis man hört das die Seifenblasen geplatzt sind
  • Man kann auch mutiger sein und das Papier einfach mal da fallen lassen, auch das ergibt manchmal tolle Effekte
Seifenblasen auf Papier mit Wassermalfarbe
So sah meine Farbbrühe aus mit Wassermalfarbe
Seifenblasen auf PApier mit Acrylfarbe
Und so sahen die Seifenblasen mit Acrylfarbe aus
Ich hoffe Dir hat meine Anleitung gefallen und Du hälst bald ein hübsches DIY Seifenblasen Papier in den Händen.

Wenn Du noch Fragen und Anregungen hast freue ich mich über einen Kommentar von Dir.
Für den Fall, dass Du noch keine richtige Idee hast wofür Du das fertigstellte Papier verwenden kannst.
Beim Upcycling von alten Kartons sieht es schick als Schildchen aus.
 
 
 
Seifenblasen auf Papier Endergbnis des DIY Projektes
Die blauen Seifenblasen sind mit Wassermalfarbe hergestellt worden, die grünen mit Acrylfarbe
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